Gemeinschaftsaktion ab Sonntag

Schusskraft-Wettbewerb geht los: Wer hat den „Superwumms“?

Bereit für den „Superwumms“ - die Unterstützer und Umsetzer des Gemeinschaftsprojekts
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Bereit für den „Superwumms“: Beim Fototermin der Gemeinschaftsaktion testet Ralf Warneke (r.), Marketing-Chef der Kreissparkasse Syke, schon mal die moderne Messanlage von Hermann Schlake (2.v.r.). Mit dabei waren auch Jana Emker (l.) von der Kreissparkasse Grafschaft Diepholz, der stellvertretende Vorsitzende des Kreissportbunds, Axel Knoerig (3.v.l.), sowie von der Mediengruppe Kreiszeitung Chefredakteur Hans Willms (2.v.l.), Sport-Ressortleiter Ingo Trümpler (4.v.l.), Christina Damrow aus der Marketing-Abteilung (3.v.r.) und Sportredakteur Malte Rehnert.

31 Jahre nach der bislang letzten Auflage des Schusskraft-Wettbewerbs im Kreis Diepholz geht es wieder um die Frage: Wer hat den härtesten Schuss?

Syke – Wo alles endete, fängt es jetzt wieder an! Im Sommer 1990 war auf der Sportanlage des SV Marhorst einiges los. Die Erste Herren des SVM hatte die Teamwertung beim „Superschuss“ gewonnen und kam in den Genuss eines opulenten Mahls. Nun, 31 Jahre später, feiert die damals extrem beliebte Aktion ihr Comeback – unter neuem Namen. Der „Superwumms“ ist eine Gemeinschaftsaktion der Kreissparkassen Syke und Grafschaft Diepholz sowie des Kreissportbunds Diepholz und der Mediengruppe Kreiszeitung. Dabei wird die Schussstärke gemessen.

Als erstes Team ist am Sonntag um etwa 14.15 Uhr Titelverteidiger Marhorst dran – vor dem Heimspiel in der 1. Kreisklasse gegen die SG Diepholz II. Bis zum Saisonende folgen dann die weiteren 61 Damen- und Herren-Mannschaften (inklusive Trainer) aus dem Erwachsenenbereich, über die in der Kreiszeitung Syke regelmäßig in Wort und Bild berichtet wird. Von der Regionalliga bis zur 1. Kreisklasse. Nicht teilnehmen möchte bisher lediglich der TuS Kirchdorf.

Vereine sind heiß auf den „Superwumms“

Von den anderen Vereinen gab es durchweg positives Feedback, alle sind heiß auf den „Superwumms“ – und viele, die inzwischen etwa Trainer sind, können sich bestens an die Erstauflage erinnern. „Ich gehörte damals schon zum Kader der Ersten, war an dem Messtermin aber leider nicht da. Trotzdem habe ich am Ende als Preis auch eine Tasche bekommen“, sagt Marhorsts Trainer Stefan Schwarze, der direkt noch eine schöne Anekdote parat hat: „Markus Tegeler hatte damals einen Gipsfuß, hat aber trotzdem mitgeschossen – mit dem anderen Fuß.“ Diese Geschichte zeigt wunderbar, wie gut der Schusskraft-Wettbewerb ankam. Daran wollen wir nun anknüpfen.

Fußball soll Spaß machen, so eine Aktion fördert den Spaß – eine tolle Sache. Ich habe es früher selbst miterlebt. So etwas lockert alles auf, das Leben ist schon ernst genug. Ich freue mich auf die leuchtenden Kinderaugen in meiner Mannschaft . . .

Jörg Rosenthal, Trainer des TSV Mellinghausen

Sehr gute Idee mit dem Superwumms. Da können die Spieler ihren Sprüchen auch mal Taten folgen lassen . . .

Uwe Küpker, Trainer des SC Twistringen

Eine Super-Aktion. Wir werden die Kugel aus der Sellingsloh-Arena ballern.

Andreas Lenz, Trainer des SV Hoyerhagen

Unser „km/h-Mann“ vor Ort ist Hermann Schlake. Der Twistringer bietet mit seiner Firma „Die Fussball-Idee“ viele solcher heiteren Wettkämpfe an. Für den „Superwumms“ besucht der frühere Fußballer und Trainer, aktuell als Coach beim DFB-Stützpunkt in Sulingen aktiv, die Mannschaften bei Heimspielen oder beim Training – und misst mit einem top-modernen Gerät, das auch von Bundesligisten wie dem FC Bayern München benutzt wird. Sogar bei den Olympischen Spielen in Tokio war es in unterschiedlichen Sportarten präsent. „Der Hersteller sagte mir, dass es mit Radargeräten der Polizei vergleichbar ist. Die Vorteile: Es ist sehr verlässlich und präzise und kann auch bei schwierigen Lichtverhältnissen oder gar Dunkelheit eingesetzt werden. Ich bin total begeistert, das Ding ist hochprofessionell“, schwärmt Schlake.

Tolle Preise beim „Superwumms“

Der „Superwumms“ soll in der schwierigen Corona-Zeit vor allem Spaß und Abwechslung bringen. Wer am Ende oben steht, darf sich aber auch auf tolle Preise freuen:

1. Platz Einzelwertung (Damen und Herren): 500 Euro plus Lieblingstrikot

2. Platz: 300 Euro

3. Platz: 200 Euro

1. Platz Team (Damen und Herren, Ø-Wert): 500 Euro

1. Platz Torhüter: 200 Euro

1. Platz Trainer: 200 Euro

Der „Superschuss“ 1990 arbeitete mit einer Lichtschranke, nun gibt es eine Radarmessung. Schlake ist gespannt, inwieweit die Ergebnisse deshalb variieren. „Man kann es schlecht vergleichen. Ich bin mir aber sicher, dass wir richtige ,Bretter‘ sehen und die Stanecks von heute finden werden.“ Mit Staneck meint er Achim Staneck. Der damalige Rehdener war seinerzeit mit 130,3 km/h unschlagbar. Er sagt: „Ich fand die Aktion super und konnte mich gleich wieder daran erinnern.“ Ähnlich geht es dem 1990 zweitplatzierten Bernd Helms („eine tolle Geschichte, die viel Spaß gemacht und den Ehrgeiz geweckt hat“) und dem Dritten, Bernd Kinzel: „Wenn ich eines konnte, war es hart schießen . . . Es war eine coole Sache.“

Das Logo der neuen Aktion „Superwumms“

Nun können andere zeigen, welche Power sie in den Beinen haben und am Ende der Saison tolle Preise in mehreren Kategorien gewinnen (siehe Kasten) – beim „Superwumms“ 2021/22.

Alle aktuellen Rankings, Texte und Fotos gibt es regelmäßig im Lokalsport der Kreiszeitung und im Lokalsport-Ressort von kreiszeitung.de.

Bei uns waren alle total begeistert und freuen sich schon darauf, dort mitzumachen. Die Aktion ist wirklich super, wir sind auf jeden Fall dabei.

Mareike Bode, Trainerin des TuS Sulingen (Frauen-Team)

Toll! Ich habe damals als junger Fußballer schon einmal daran teilgenommen – seinerzeit mit der SG Hoya. Wir sind sehr gerne dabei.

Markus Beck, Trainer des SV Duddenhausen

Das Ganze wird für viel Spaß und Wettbewerb sorgen. Meine Jungs sind total angetan vom Superwumms und machen selbstverständlich mit!

Jörg Ostermann, Trainer des TuS Barenburg

Die Top 20 vom „Superschuss“ aus der Saison 1989/1990

Einzelwertung Männer km/h

1. Achim Staneck (BSV Rehden) 130,3
2. Bernd Helms (TSV Bramstedt) 127,1
3. Bernd Kinzel (VfL Wildeshausen) 124,9
4. Mathias Hillmann (Harpstedter TB) 119,7
5. Ralf Quante (SV Barver) 119,5
6. Thomas Döpke (SV Barver) 119,2
7. Helge Cordes (VfL Wildeshausen) 117,8
8. Heino Kattau (TSV Bramstedt) 117,6
9. Frank Schierenbeck (ETSV Kirchweyhe) 116,1
10. Frank Kudlick (SV Marhorst) 115,3
10. Stephan Raabe (SG Diepholz) 115,3
12. Jochen Antholz (TSV Asendorf) 114,8
13. Jürgen Brinkmann (SV Marhorst) 114,7
14. Hubert Meyer (SV Marhorst) 114,2
15. Jörg Bauer (VfL Wildeshausen) 114,1
16. Udo Brase (ETSV Kirchweyhe) 113,6
16. Hermann Stolle (TVE Nordwohlde) 113,6
18. Ralf Meißner (VfL Wildeshausen) 113,3
19. Michael Kowalski (TSV Melchiorshausen) 113,2
20. Jörg Kleineidam (TV Dötlingen) 113,1

Mannschaftswertung Ø km/h

1. SV Marhorst 108,87
2. BSV Rehden 108,16
3. VfL Wildeshausen 106,69
4. SV Barver 105,51
5. TV Stuhr 103,93
6. SV Mörsen-Scharrendorf 103,84
7. Harpstedter TB 103,65
8. TSV Bramstedt 103,15
9. TSV Melchiorshausen 103,06
10. ETSV Kirchweyhe 103,03
11. TSV Wechold-Magelsen 102,64
12. SV Marhorst II 102,35
13. SG Diepholz 102,18
14. TuS Varrel 101,92
15. Brinkumer SV 101,40
16. SV Bruchhausen-Vilsen 100,79
17. TVE Nordwohlde 100,45
18. SG Hoya 100,40
19. TuS Sudweyhe 100,20
20. VfL Wildeshausen II 100,10

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