Brinkum beherrscht Habenhausen, muss aber um 2:1-Sieg bangen / Witte vergibt Elfer

„Wenn das noch in die Hose gegangen wäre . . .“

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Brinkums Kapitän Esin Demirkapi (links) brachte die Gastgeber gestern schon in der zweiten Minute mit 1:0 in Führung. ·

Brinkum - Von Gerd TöbelmannDer Brinkumer SV gehört in der Fußball-Bremen-Liga weiterhin zum elitären Kreis der vier besten Teams, die sich schon vom Rest der Liga abgesetzt haben. Gestern setzte sich der Favorit auf dem Kunstrasenplatz in Heiligenrode völlig verdient mit 2:1 (1:0) gegen den Habenhauser FV durch.

Und dennoch wuchsen BSV-Trainer Frank Thinius in der Schlussphase einige graue Haare. „Wenn das noch in die Hose gegangen wäre, hätte ich die Welt nicht mehr verstanden“, meinte „Thini“ und meinte damit die Schlussphase, in der sein Team doch noch einmal unter Druck geraten war. In der 81. Minute verkürzte HFV-Angreifer Maximilian Kluge auf 1:2 und läutete damit den Bremer Sturmlauf ein, der letztlich aber ohne Erfolg blieb.

Bis dahin hatten die Gastgeber das Match vollkommen im Griff gehabt. Vielleicht lag das auch daran, dass es schon nach 120 Sekunden 1:0 stand. Nach langem Einwurf von Kai Tönsmeyer und Verlängerung von Steffen Röpke schaltete Brinkums Kapitän Esin Demirkapi am schnellsten und bugsierte das Spielgerät aus acht Metern mit der Pike ins Netz.

Danach lief der Ball beim Thinius-Team gut durch die eigenen Reihen, während Habenhausen nicht einmal in die Nähe eines erfolgreichen Abschlusses kam. In der 37. Minute hatte Dennis Offermann schon den Jubelschrei auf den Lippen, doch völlig freistehend köpfte er den Ball nur in die Arme des Habenhauser Ersatzkeepers Christian Bollmann. Fünf Minuten später tauchte dann Kluge vorm Brinkumer Kasten auf, doch sein Fallrückzieher ging knapp daneben.

Traumtor von

Jannik Bender

Nach der Pause änderte sich an den Kraftverhältnissen zunächst nichts. Brinkum kontrollierte das Geschehen und wirkte auf dem künstlichen Geläuf erheblich ballsicherer. Und in der 48. Minute sorgte Jannik Bender mit einem Traumtor für die Vorentscheidung. 28 Meter vor dem Kasten nahm er aus vollem Lauf mit seinem starken linken Fuß genau Maß und hämmerte die Kugel zum 2:0 in den rechten Knick. Da gab es sogar Applaus vom Gegner.

Brinkums Keeper Niklas Frank musste in der 60. Minute alles geben, um einen Kluge-Freistoß über den Balken zu lenken. Ansonsten blieb es vornehmlich bei Routinearbeit. Auf der anderen Seite hätte der BSV für noch klarere Verhältnisse sorgen müssen. „Das 3:0 und 4:0 hätte unbedingt fallen müssen. Dann wäre hier Ruhe gewesen“, stöhnte Thinius. Offermann (67./scheitert aus drei Metern) und auch Dennis Krefta (71./Innenpfosten) vergaben jedoch beste Möglichkeiten.

Als der schon erwähnte Kluge dann netzte, wurde es doch noch einmal brenzlig für Brinkum, wobei klare Habenhauser Torchancen nicht mehr zu verzeichnen waren. Im Gegenteil: In der 88. Minute hätte Tom Witte das 3:1 machen müssen, doch nach Foul an Kai Tönsmeyer setzte der Innenverteidiger den fälligen Elfmeter nur an den rechten Außenpfosten.

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