Sieg aber verpasst

2:2 – TuS Sulingen holt 0:2 in Gifhorn auf

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Offensivspieler Pascal Löhmann (Mitte) vom TuS Sulingen traf Sonntagabend zum 2:2-Ausgleich.

Gifhorn - Nach einem Unentschieden stellt sich häufig die Frage: Ist das Glas nun halbvoll oder halbleer? Für Maarten Schops war die Sache am Sonntagabend ziemlich eindeutig: halbleer!

„Wir standen dicht vor dem Siegtor, haben uns aber nicht für eine ganz starke zweite Halbzeit belohnt. Das ist schade und auch ärgerlich“, sagte der Trainer von Fußball-Oberligist TuS Sulingen nach dem 2:2 (2:2) beim MTV Gifhorn: „Wir hätten das Spiel gewinnen können.“

Danach hatte es in den ersten 20 Minuten allerdings noch nicht ausgesehen. Nach einem Eckball wurde Gifhorns Timon Hallmann nicht am Kopfball gehindert, Taiki Hirooka holte den Ball zwar noch von der Linie, aber der Assistent entschied auf Tor (5.). „Wir konnten das schlecht sehen, von daher gehen wir mal davon aus, das die Entscheidung korrekt war“, meinte Schops, dessen Mannschaft zwar auch gut ins Spiel gefunden hatte, gefährliche Situationen aber nicht konsequent genug vermied.

Sulingen spielte einfach weiter

Wie auch in der 18. Minute, als die Sulinger nach einem Freistoß des MTV Gifhorn nicht schnell genug in die Positionen kamen, dadurch die Linksflanke nicht verhinderten, was erneut Hallmann zu einem Kopfballtreffer nutzte – 2:0. „Das hat uns schon zurückgeworfen“, meinte Schops, „aber wir haben einfach weitergemacht, weil wir auch gut drin waren.“

Und das wurde schließlich auch belohnt. Nach einem Standard bekamen die Gifhorner den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Mehmet Koc fasste sich aus 16 Metern ein Herz und knallte die Kugel mit vollem Risiko – und mit dem eigentlichen schwächeren linken Fuß – zum 1:2 unter die Latte (28.). „Es war ganz wichtig, dass wir zu diesem Zeitpunkt das Tor machen, jetzt waren wir wieder dran“, freute sich Schops. Der TuS Sulingen ließ auch nicht locker und kam kurz vor dem Wechsel sogar noch zum Ausgleich. 

„Und das nach einem sehr schönen Angriff“, wie der Belgier meinte. Rechtsverteidiger Richard Sikut hatte sich mit nach vorn eingeschaltet, brachte den Ball Richtung Elfmeterpunkt, wo Pascal Löhmann aus dem Rückraum angerauscht kam und die Kugel volley versenkte. „Ein tolles Tor“, freute sich Schops.

Deutliche Halbzeitansprache

In der Halbzeit habe er dann einiges deutlich angesprochen. Besonders die Ordnung und das Zweikampfverhalten hatte dem Trainer über weite Strecken nicht gefallen. „Das haben wir dann nach der Pause richtig gut umgesetzt. Wir hatten viele Balleroberungen und dadurch auch immer mehr Spielanteile“, berichtete der 41-Jährige. 

Und die Sulinger erspielten sich noch dicke Möglichkeiten: Zuerst fischte Gifhorns Keeper Tobias Krull einen Freistoß-Knaller von Jona Hardt aus dem Winkel (78.), ehe der MTV-Kapitän auch gegen den eingewechselten Hussein Saade Sieger blieb (87.). „Ich hatte das Gefühl, dass wir zum Schluss noch mehr Power hatten. Wir standen kurz vor dem Sieg, müssen uns jetzt aber mit dem Punkt zufriedengeben“, meinte Schops.

flü

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