Fußball-Bezirksliga

Wende in Okel: Schröder macht doch weiter

Lutz Schröder bleibt Trainer des TSV Okel.

Okel – Das hatte sich nun wahrlich nicht angebahnt: Lutz Schröder wird auch in der kommenden Saison auf der Trainerbank des TSV Okel sitzen, die Fußballer weiterhin gemeinsam mit Spielertrainer Rico Volkmann betreuen. Eigentlich hatte sich Schröder bereits im Herbst dazu entschieden, sein Amt beim Bezirksligisten zum Ende der Spielzeit niederzulegen.

„Ich habe den Verein auch bewusst frühzeitig informiert, um die Suche nach einem Nachfolger damit einfacher zu machen“, erklärt der 52-Jährige: „Das hat allerdings nicht zum gewünschten Erfolg geführt. Vor zwei Tagen hat mich dann Helmut (Volkmann, Spartenleiter beim TSV, d. Red.) angerufen und gebeten, es mir noch einmal genau zu überlegen.“

Einen Tag Bedenkzeit hat sich Schröder in der Folge des Telefonats gegeben – und diesen genutzt, um zu entscheiden, dass er er den Okelern aus der Klemme helfen möchte. „Die Mannschaft und der Verein liegen mir sehr am Herzen“, erklärt er: „Das hat mich dazu verleitet, mich dazu durchzuringen, das Ganze hier fortzuführen. Die Emotionalität hat über die Rationalität gesiegt.“ Das Engagement sei für ein weiteres Jahr ausgelegt.

Am Dienstag habe er dann Partner Rico Volkmann informiert, berichtet Schröder. Und der Stürmer freut sich sehr über die Entscheidung. „Ich bin überglücklich“, strahlt der 28-Jährige: „Ich habe ihm immer gesagt, dass es mein Wunsch ist, dass er bleibt. Ich habe ehrlich gesagt nicht mehr wirklich damit gerechnet, darum hat mir die Nachricht umso mehr den Abend versüßt.“

Gespräche über eine Schröder-Nachfolge hatte es zuletzt unter anderem mit Andreas Weger gegeben, der noch bis zum Saisonende gemeinsam mit Schröder die A-Junioren des TuS Sudweyhe in der Landesliga betreut. „Andreas hat sich dann aber dazu entschieden, eine Pause einzulegen. Es war einfach schwierig – spätestens mit der Corona-Problematik –, eine vernünftige Lösung zu finden“, erklärt Schröder. Er hofft, dass sich nach der kommenden Saison, „wenn nach Corona wieder ein bisschen ,Normalität‘ einkehren sollte, Trainerkollegen bereiter zeigen, dem Ganzen hier eine Chance zu geben“. fs

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