1. Startseite
  2. Sport
  3. Lokalsport
  4. Kreis Diepholz

Weitere Lücken im Löwen-Rudel: Auf diese Spieler muss die HSG Hunte-Aue verzichten

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Cord Krüger

Kommentare

Immerhin: Top-Shooter Marko Pernar (am Ball) ist bisher nicht angeschlagen, sodass der Regisseur der HSG Hunte-Aue Löwen am Freitagabend beim Auftritt in Nienburg zur Verfügung stehen dürfte.
Immerhin: Top-Shooter Marko Pernar (am Ball) ist bisher nicht angeschlagen, sodass der Regisseur der HSG Hunte-Aue Löwen am Freitagabend beim Auftritt in Nienburg zur Verfügung stehen dürfte. © Krüger

Die Reihen lichten sich: Vor dem schweren Auftritt der HSG Hunte-Aue Löwen am Freitag ab 20.00 Uhr beim Oberliga-Dritten HSG Nienburg fehlen Heiner Thiemann mehrere Handballer, „auf die wir eigentlich nicht verzichten können“, weiß der Löwen-Trainer.

Diepholz/Nienburg – Linksaußen Patryk Abram liegt mit einer Magen-Darm-Grippe flach, Yury Pishchukhin muss weiter wegen muskulärer Probleme passen, und für dessen Rückraumkollegen Max Wiese ist die Saison bereits beendet: „Sein Pfeiffersches Drüsenfieber hat normalerweise zwei Monate Pause zur Folge“, verdeutlicht Thiemann. Torhüter Donatas Biras (lädierter Fuß) und Kreisläufer Cedric Quader (im Training umgeknickt) sind angeschlagen, sollten aber spielen können. Auch Rechtsaußen Kevin Heemann will auflaufen – trotz seines Muskelfaserrisses, mit dem er sich schon vor der Osterpause durchgebissen hatte.

Hinweis für Fans in Nienburg

Für die Heimspiele der HSG Nienburg gelten seit Anfang April neue Corona-Regelungen. Demnach müssen Zuschauer am Einlass nun keinen Impf- oder Test-Nachweis mehr vorzeigen. Allerdings gilt weiter die Pflicht zum Tragen einer FFP-2-Maske – wenn auch nur bis zur Einnahme des Sitzplatzes.

„Beim bloßen Blick aufs Papier sind wir chancenlos“, gesteht HSG-Torhüter Frederik Hohnstedt – auch in Anbetracht der Tatsache, dass ihm und seinen Kollegen in dieser Saison nur ein Auswärtssieg gelang. „Aber nur, weil wir als krasser Außenseiter dorthin fahren, dürfen wir es nicht schon vorher abschreiben“, warnt der Keeper des abstiegsbedrohten Tabellenzehnten: „Von den noch ausstehenden fünf Spielen müssen wir meiner Meinung nach drei gewinnen, um sicher drin zu bleiben.“

Auch Thiemann sagt: „Wir haben nichts zu verschenken.“ Gleichwohl ahnt er: „Nienburg genauso wenig.“ Denn die Mannschaft von Trainer Carsten Thomas hat nur zwei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Altjührden – bei zwei Spielen weniger. „Das ist eine Topmannschaft, die rundherum auf allen Positionen stark besetzt ist“, sagt Thiemann über das Kollektiv von Kapitän Malte Grabisch (61 Tore) mit dessen Top-Shooter Steve Kählke (101 Treffer): „Nienburg spielt immer sehr dynamisch, trifft oft über den Gegenstoß und erweiterten Gegenstoß.“ So erzielen die Löwen ebenfalls gern ihre Tore, „und das müssen wir auch diesmal versuchen“, appelliert Thiemann: „Denn wenn sich ihre kompakte Deckung erstmal formiert hat, wird es schwer, da durchzukommen.“

„Es darf keine Ausreden mehr geben“, sagt HSG-Torhüter Frederik Hohnstedt

Der 70-Jährige erwartet eine ähnlich temporeiche Partie wie im Hinspiel, „als ja praktisch in jeder Minute ein Tor gefallen ist“, erinnert er an die 31:32-Niederlage. Wenn nun die Revanche klappen soll, „müssen wir es schaffen, endlich mal über die vollen 60 Minuten eine gute Deckung zu stellen“, hofft Hohnstedt. Denkt er an die jüngsten Begegnungen zurück, fallen ihm mehrere „richtig starke zweite Halbzeiten“ ein. Beim jüngsten 31:31 in Sandkrug wiederum gefiel ihm die Anfangsphase gut. Funktioniert es in der Abwehr, „bin ich für Freitag gar nicht so pessimistisch“, meint Hohnstedt. Denn Marko Pernar als aktuell zweitbester Werfer der Liga (126 Tore), Linkshänder Jan Linné und Linksaußen Julian Wilkens brächten genug Qualität mit, um es vorn zu richten. „Es darf keine Ausreden mehr geben“, unterstreicht „Freddy“.

Auch interessant

Kommentare