BSV Rehden wieder gegen Jeddeloh

Weiter so? Haritonov hätte nichts dagegen

Situation bereinigt: Daniel Haritonov (r.) überzeugte am Mittwoch (hier gegen Jeddelohs Marc Auge) nicht nur amBoden, sondern auch in der Luft. Am Samstag dürfte SSV-Trainer Oliver Reck (l.) Rehdens Linksverteidiger also wiedersehen.
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Situation bereinigt: Daniel Haritonov (r.) überzeugte am Mittwoch (hier gegen Jeddelohs Marc Auge) nicht nur amBoden, sondern auch in der Luft. Am Samstag dürfte SSV-Trainer Oliver Reck (l.) Rehdens Linksverteidiger also wiedersehen.

Erst das Viertelfinale im Niedersachsenpokal, nun das Pflichtspiel in der Regionalliga: Der BSV Rehden trifft schon wieder auf den SSV Jeddeloh - und will den Platz erneut als Sieger verlassen.

Rehden – Wichtige Erkenntnis zur Mitte dieser Englischen Woche für den BSV Rehden: Wer im Zuge der Rotation in die erste Elf des Regionalligisten rückt, fügt sich gut ein. Das freute BSV-Chefcoach Andreas Golombek am Mittwochabend ebenso wie das Weiterkommen im Fußball-Niedersachsenpokal.

„Man merkt jetzt, dass wir nicht mehr nur elf, zwölf Mann sind, sondern mehr und mehr zusammenwachsen“, urteilte der Trainer nach dem 1:0-Viertelfinalsieg über den SSV Jeddeloh. Gleichzeitig bat er um Geduld mit denen, die zuletzt nicht so viele Spielanteile hatten: „Natürlich kann der eine oder andere noch nicht so die Bindung zum Team haben.“

Wen „Golo“ nun für das erneute Aufeinandertreffen mit den Jeddelohern in der Liga – am Samstag ab 15.00 Uhr in der „53acht-Arena“ des SSV – von Beginn aufbietet, entscheidet er allerdings nicht vor Ende des Abschlusstrainings. Denn „wir haben uns im Trainerteam schon oft dies oder das überlegt, was wir dann wieder über den Haufen werfen mussten, weil der plötzlich eine verletzt oder der andere krank war“.

Daniel Haritonov hat dem 53-Jährigen diesbezüglich bisher kein Kopfzerbrechen bereitet – schließlich befindet sich der im Sommer vom Fünftligisten Bayern Alzenau geholte Linksverteidiger seit seinem Start beim BSV in bestechender Form. „Ich fühle mich auch gut und fit – so geht es hoffentlich weiter“, wünscht sich „Harry“.

Am liebsten so wie am Mittwoch, als er mit feinem Pass über das halbe Feld Bocar Djumo zum Tor des Abends in jenem Viertelfinale bediente. „Den kann man so machen“, fand der 21-Jährige und grinste nach dem auch für ihn „schweren Spiel“ gegen die griffig und kompakt aufgetretenen Ammerländer.

„Aber wir hatten einen Plan. Wir wussten, wie der Gegner spielt und haben das gut umgesetzt. Dass es nach dem 1:0 noch mal eng werden würde, war klar, aber wir haben hinten auch nichts mehr zugelassen“, freute sich Haritonov. Er leistete dazu ebenfalls seinen Beitrag, indem er mit Entlastungsangriffen, Festmachen des Balls oder einfach Rausbolzen Zeit von der Uhr nahm.

Golombek rechnet mit defensiver Mannschaft

Doch schon gleich danach blickte er voraus auf das Punktspiel mit der Mannschaft von Trainer Oliver Reck. „Ob es jetzt ein ganz anderes Spiel wird, glaube ich nicht. Der Gegner ist immer noch derselbe – wenn auch diesmal in der Liga und nicht im Pokal. Und vielleicht auch bei besserem Wetter und auf einem besseren Platz. Ich denke, dass wir da genauso erfolgreich sein können.“

Golombek rechnet erneut mit einer „sehr defensiven Mannschaft, die uns kaum zum Fußball spielen kommen lässt“. Die Aussage seines Jeddeloher Kollegen Oliver Reck scheint ihm in dieser Prognose Recht zu geben. „Wir wussten“, sagte der frühere Werder-Torwart nämlich nach dem Cup-Auftritt, „dass Rehdens Stärke in der Offensive liegt, deshalb wollten wir dem Gegner damit so wenig Chancen wie möglich geben.“ Dies gelang – auch mit Konstantin Engel in der Abwehr, der nach längerer Verletzung am Mittwoch überraschend sein Comeback gab. Gleiches galt für Mario Fredehorst aus der Offensivabteilung, der allerdings erst zur zweiten Halbzeit aufs Feld kam. Defensivmann Niklas von Aschwege fehlt allerdings weiterhin.

Golombek hingegen könnte auf seine volle Kapelle zurückgreifen. Auch Abwehrchef Pierre Becken dürfte wieder mitmischen. Denn seine drei Spiele umfassende Rotsperre hat er nach der Partie im Cup abgebrummt. ck

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