Ristedter „Württemberg-Cup“: Sulingen nutzt Patzer des Bremer SV und steht im Finale gegen Brinkum

Von wegen täglich grüßt das Murmeltier

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Voll konzentriert: Bremens Torjäger Iman Bi Ria kurz vor seinem verwandelten Foulelfmeter zum 1:0 gegen Stuhr. ·

Ristedt - Von Gerd Töbelmann. Irgendwie wäre es ja langweilig, immer ein und dasselbe Finale zu haben. Das sagte sich gestern auch der TV Stuhr beim 14. Ristedter Fußball-Turnier um den „Württemberg-Cup“.

Durch ein 1:1 gegen Titelverteidiger Bremer SV spuckte der Bezirksligist den Bremern kräftig in die Suppe und vereitelte so ein Endspiel BSV gegen Brinkum (wie im Vorjahr). Stattdessen geht es nun gegen Seckenhausen nur um Platz drei. Der große Profiteur war der TuS Sulingen: Durch ein 4:1 gegen den SC Weyhe hat der Landesliga-Aufsteiger das Recht, am Freitag gegen Brinkum um die Siegprämie in Höhe von 500 Euro zu kämpfen.

TuS Sulingen - SC Weyhe 4:1 (2:1):

Die Sulinger mussten unter anderem ohne die angeschlagenen Manuel Meyer und Mehmet Koc auskommen, waren aber zunächst gewillt, den Tore-Rückstand gegenüber dem Bremer SV aufzuholen. Bereits in der siebten Minute traf Thorolf Meyer zum 1:0. Drei Minuten später legte erneut Meyer zum 2:0 nach, als er Weyhes Verteidiger Tim Eichhorn „eindrehte“. Das ließ für Weyhe nichts Gutes erahnen. „Schön, dass wir uns einigermaßen gefangen haben. Aber ab und an war auch Glück dabei“, erklärte Weyhes neuer Trainer Stephan Stindt.

Aus Sulinger Sicht war es eine Mixtur aus Pech und fehlender Zielstrebigkeit, dass vor der Pause keine weiteren TuS-Treffer mehr fielen. Allein Salam Garaf traf je einmal Pfosten und Latte. Auch Malte Wulferding jagte das Spielgerät an die Torumrandung – aber eben nicht rein. Und dann das: In der 31. Minute legte der gestern fahrig wirkende neue Sulinger Keeper David Schröder Weyhes Dennis Lampe im Strafraum – Elfmeter. Nils Mondre verwandelte sicher zum 1:2. Kein schönes Ergebnis für die Sulinger Aufholjagd.

Nach dem Wechsel hätte der TuS schon mindestens vier Tore machen müssen, um den Bremer SV (bei einem Dreier der Bremer wohlgemerkt) noch in Gefahr zu bringen. Es sprangen aber nur noch die Treffer zum 3:1 (53.) und 4:1 (69.) durch Dennis Neumann und Sebastian Elvers heraus.

„In der zweiten Halbzeit haben wir nicht im Ansatz vernünftigen Fußball gespielt. Ich hoffe, dass wir den Hänger bis zum Pokalspiel am Sonntag gegen Uphusen überwunden haben. Das Training am Mittwoch wird für die Jungs nicht angenehm werden“, meinte Brinkmann. Mit dem überraschenden Finale in Ristedt vor Augen wird’s aber vielleicht nicht ganz so schlimm werden.

Kollege Stindt analysierte: „Nach der Pause haben wir uns gut verkauft. Und genau das wollte ich sehen. Darauf lässt sich aufbauen.“

Bremer SV - TV Stuhr 1:1 (1:0): Für den BSV war das eine angenehme Situation. Das Team von Trainer KLaus Gelsdorf wusste schon vor dem Anpiff, dass das Finale bei einem Sieg, egal wie hoch, fest gebucht ist. Aber das mit dem Dreier war so eine Sache. Stuhr wollte keineswegs nur Spalier für den Bremer Finaleinzug stehen, sondern hatte in Person von Rene Rogalla (7./Pfosten) und Daniel Horeis (20./knapp vorbei) im ersten Abschnitt sogar die besseren Chancen. Nutzte aber nichts, denn in der 25. Minute versenkte Iman Bi Ria einen Foulelfmeter zur 1:0-Führung des Favoriten.

Doch Stuhr blieb weiterhin „lästig“, jedenfalls aus Bremer Sicht. „Die haben das echt gut gemacht. Aber genau so einen Test habe ich gewollt“, erklärte BSV-Trainer Klaus Gelsdorf. Stuhr jedenfalls wurde für seinen Einsatz mit dem 1:1 (49.) durch Daniel Horeis belohnt. Fast hätte es sogar zum Sieg und damit zum kleinen Finale gereicht, doch am Ende scheiterte Horeis am Bremer Keeper Benjamin Schimmer.

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