Bremen-Ligist Brinkumer SV nimmt A-Jugendliche mit / Thinius fordert drei Siege

Wegen Personalnot nochmals verjüngt zum KSV Vatan

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Ob Brinkums Esin Demirkapi (rechts) morgen als Innenverteidiger oder „Sechser“ aufläuft, weiß sein Trainer Frank Thinius noch nicht. Klar ist aber, dass der Kapitän gesetzt ist. ·

Brinkum - Erst warfen sie den KSV Vatan Sport aus dem Bremer Lotto-Pokal, dann peitschten sie dieselbe Mannschaft zum Auftakt der Bremen-Liga mit 7:0 aus. Doch wie sang schon Peter Maffay? „Es war Sommer…“ Morgen nun müssen die Fußballer des Brinkumer SV bei Vatan zum frostigen Rückrunden-Start antreten, und das treibt Trainer Frank Thinius einige Sorgenfalten auf die Stirn.

Zunächst wäre da der knüppelharte Kunstrasen-Platz, dann die ungewohnt frühe Anstoßzeit von 13 Uhr. „Wir treffen uns um halb zwölf zur Abfahrt, also, wenn sonst einige Jungs sonst noch im Bett liegen“, vermutet „Thini“. Und einige bleiben womöglich auch liegen, denn Steffen Röpke ist nach seiner Gelb-Roten Karte gegen Vegesack ohnehin gesperrt, Lennart Kotschelnik hat zuletzt in der Zweiten gespielt und sich dabei am Sprunggelenk verletzt. Jürgen Heijenga und Dennis Offermann fehlen urlaubsbedingt. Zudem fallen weiter Nicolai Gräpler wegen eines Muskelrisses im Arm und Jannis Berendt mit Verdacht auf Trommelfell-Riss aus. Beide Verletzungen passierten am Dienstag vor einer Woche im Training.

Vielleicht auch deshalb lief die jüngste Dienstags-Einheit etwas ruhiger ab – und dafür die Nachbetrachtung des 0:0 im Topspiel gegen die SG Aumund-Vegesack umso ausführlicher. Unzufrieden war Thinius mit dem Punkt nicht, aber „ärgerlich ist, dass sich zeitgleich der Abstand nach oben vergrößert hat.“

Also fordert er aus den letzten drei Partien dieses Jahres nicht weniger als neun Punkte, „und das Spiel bei Vatan wird das schwerste davon“, ahnt der BSV-Coach: „Denn gegen Habenhausen haben wir nach dem 3:3 im Hinspiel noch etwas gutzumachen, und gegen Sparta Bremerhaven muss ich niemanden extra motivieren“, weiß Thinius mit Blick auf die Partie beim Tabellenzweiten. Bei Vatan befürchtet er jedoch, dass seine Mannschaft den Drittletzten unterschätzen könnte: „Wir haben eine Super-Hinrunde mit nur einer Niederlage gespielt, sind voll im Fahrwasser und treffen jetzt auf einen Gegner, den wir genauer kennen als die meisten anderen“, verdeutlicht der 47-Jährige: „Bisher stehen wir besser da als in der letzten Saison, und wenn wir weiter oben dran bleiben wollen, müssen wir diese drei Spiele gewinnen.“

Morgen rücken zunächst erstmal zwei oder drei A-Jugendliche in die Erste auf, um die Personalnot zu lindern. An der Taktik ändert sich nur nominell etwas: In der Offensive feiert Dennis Krefta seine Startelf-Rückkehr, und Esin Demirkapi rückt aus der Innenverteidigung womöglich ins defensive Mittelfeld auf. · ck

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