Tobias Hippler bestreitet seine letzte Saison für Verbandsligisten Heiligenrode

Wechseln fürs Weiterkommen

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Tobias Hippler ist (neben Nele Puls) das mit Abstand größte Talent des Kreises Diepholz. Doch der 14-Jährige wird Heiligenrode nach dieser Saison definitiv verlassen. ·

Heiligenrode - Time to say goodbye: Definitiv nur noch in der kommenden Saison wird Tischtennis-Ausnahmetalent Tobias Hippler für den TSV Heiligenrode in der Verbandsliga auf Punktejagd gehen, ehe es ihn eine Spielzeit später dann zu einem höherklassigen Verein zieht. Leicht fällt dem 14-Jährigen der Abschied allerdings nicht: „Die letzten zwei Jahre in Heiligenrode waren super. Ich habe mich von Anfang an total wohl gefühlt. Aber wenn ich im niedersächsischen Landeskader bleiben möchte, dann muss ich nächste Serie mindestens Oberliga spielen. Besser noch Regionalliga. Und das ist in Heiligenrode utopisch.“

Wohin es „Hippi“ verschlagen wird, weiß er zwar noch nicht genau, doch zumindest kann er den Zielort geographisch schon etwas eingrenzen: „Ich will auf alle Fälle in Niedersachsen bleiben. So viele höhere Teams gibt es da ja nicht. Es wird wohl auf Tündern, Celle oder Bolzum hinauslaufen.“

Heiligenrode kann es im Endeffekt auch egal sein, für welchen Verein Hippler künftig aufschlagen wird. Fakt ist, der Youngster dürfte eine nicht zu schließende Lücke hinterlassen. Aber noch ist es ja nicht soweit. In dieser Saison steht das Tischtennis-Juwel weiterhin für den TSV am Tisch, und rückt sogar erstmals ins obere Verbandsliga-Paarkreuz auf. Laut Hippler eine interessante Bewährungsprobe: „Da bekomme ich schon richtige Kaliber vorgesetzt. Um an Position zwei zu bestehen, werde ich sicherlich an mein Limit gehen müssen.“

Zuzutrauen ist „Hippi“ der Sprung nach oben indes allemal. Angesichts seiner rasanten Weiterentwicklung sollte er auch dort zum Leistungsträger avancieren und Heiligenrode zum angestrebten Klassenerhalt führen. Der allerdings kein reiner Selbstgänger werden dürfte. In der stark aufgerüsteten Verbandsliga geht es für den TSV von Beginn an um die Wurst. Zumal Routinier Andre Nieber die Truppe freiwillig in Richtung Reserveteam verließ und von Youngster Jan Grashoff ersetzt wird. Über genügend Talent verfügt der Sohn von SVK-Legende Werner Schubert zweifellos, doch wie schnell verkraftet er den Sprung von der Bezirks- in die Verbandsliga? Schließlich ist Grashoff kein zweiter Hippler, aber gerade dieser macht seinem neuen Teamkollegen Mut: „Jan packt das. Er wird im unteren Paarkreuz seine Spiele gewinnen.“

Auch um den Klassenerhalt macht sich Hippler keine allzu große Sorgen: „Wir sind durchgehend ordentlich bis gut besetzt. Klar wird gegen Mannschaften wie Bolzum, Oker oder Eschershausen nichts gehen, aber ansonsten können wir mit allen mithalten. Am Ende sollte für uns ein gesicherter Mittelfeldplatz herausspringen.“

Aufstellung: 1. Dietmar Scherf, 2. Tobias Hippler, 3. Stefan Schulz, 4. Andre Meyer, 5. Viktor Mittelstädt, 6. Jan Grashoff.

Saisontipp: Platz fünf.

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