8:7 – Wasserballer holen sensationell den Bezirkspokal / Trainer Zwarg begeistert

„Die besten Syker ever“

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Stolze Gewinner: Die Wasserballer des TuS Syke stellen sich zum Siegerfoto auf.

Syke - Riesenerfolg für die Wasserballer des TuS Syke: Im Bezirkspokal-Finale in Godshorn triumphierte das Team von Trainer Jochen Zwarg mit 8:7 (4:3) über die klar favorisierte Spielvereinigung Laatzen III und holte den „Pott“ erstmals nach acht Jahren wieder an die Hache. Sehr zur Freude von Zwarg: „Das war vielleicht die beste Syker Mannschaft ever.“ Also, aller Zeiten. „Zumal wir ja nicht nur Laatzen geknackt haben, sondern im Halbfinale vorher auch noch die Gastgeber aus Langenhagen. Eine ganz reife Leistung“, schwärmte Zwarg.

TuS Syke - SV Langenhagen 12:2 (6:0): Selbst der Heimvorteil nutzte Langenhagen nichts. Syke nahm von Beginn an das Heft in die Hand und lag bereits zur Halbzeit komfortabel mit 6:0 in Front. Auch im weiteren Spielverlauf blieb der TuS stets am Drücker und feierte laut Zwarg am Ende ein „völlig verdientes“ 12:2-Schützenfest.

TuS Syke: C. Breckner - Landsberg (1), N. Eickhoff (2), Menking (1), Straßheim (1), H. Eickhoff (2), Lienhop (1), Frömberg (3), Suling (1), Keuling, B. Breckner, Herbst.

TuS Syke - Spvg. Laatzen III 8:7 (4:3): Bereits der Endspieleinzug stellte für den TuS einen schönen Erfolg dar, doch damit schien auch bereits das Ende der Fahnenstange erreicht zu sein. Da Syke in der Bezirksoberliga zwei Mal glatt an Laatzen gescheitert war, gingen die Hachestädter als eindeutiger Underdog in die Partie hinein. Aber anstatt brav den Stichwortgeber für die Hannoveraner zu geben, wuchsen die Zwarg-Schützlinge förmlich über sich hinaus. Dank eines glänzenden Abwehrchefs Henning Lienhop sowie eines brillanten Keepers Constantin Breckner erkämpfte das Kreisteam zur Halbzeit einen 4:3-Vorsprung und lag auch nach dem dritten Viertel beim 6:5 unverändert mit einem Tor in Führung. Doch noch war die faustdicke Überraschung nicht in trockenen Tüchern: Laatzen konterte im Stile eines Bezirksoberliga-Primus und drehte den Spieß per Doppelschlag blitzschnell zum 7:6 um. Sollte der aufopferungsvolle Kampf der Syke etwa umsonst gewesen sein? Keineswegs. Erst glich Routinier Holger Eickhoff zum 7:7 aus, dann wuchtete kurz vor Schluss TuS-Youngster Tobias Menking den Ball zum umjubelten 8:7 ins Netz – der Sieg. Für Zwarg war das eine regelrechte Sensation. „Damit war niemals zu rechnen. Nicht gegen ein Spitzenteam wie Laatzen. Aber unsere tolle Kameradschaft hat am Ende den Ausschlag gegeben“, meinte der Syker Coach: „Wir wollten diesen Triumph einfach mehr als Laatzen. Ich bin richtig stolz auf die Jungs.“

TuS Syke: C. Breckner - H. Eickhoff (3), Lienhop (3), N. Eickhoff (1), Menking (1), B. Breckner, Keuling, Suling, Herbst, Straßheim, Frömberg, Landsberg.

drö

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