Schwirz verletzt

Das war’s für Stuhr - 1:4 beim Heesseler SV

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Schmerzhafter Nachmittag: Stuhrs Jan-Hendrik Schwirz erlitt vermutlich einen Nasenbeinbruch.

Heessel – Vielleicht, aber auch nur ganz, ganz vielleicht hätte es bei perfektem Saisonendspurt und einer möglichen Releagtion noch eine Chance für den TV Stuhr gegeben. Nach der 1:4 (1:1)-Niederlage am Sonntag beim Heesseler SV steht nun aber endgültig fest: Die Fußballer des TVS steigen nach einem Jahr wieder aus der Landesliga in die Bezirksliga ab. „Das war uns aber schon in der Woche davor klar, deshalb herrscht im Bus jetzt eigentlich ganz normale Stimmung“, berichtete Trainer Christian Meyer.

Schmerzhaft war die Reise nach Heeßel für einen Stuhrer allerdings schon. Jan-Hendrik Schwirz erlitt bei einem Zusammmenprall vermutlich einen Nasenbeinbruch. Die Gäste, die gerade dreimal gewechselt hatten, mussten die Partie zu zehnt beenden. Auf dem Rückweg sollte der Bus in Sulingen anhalten – und Schwirz sich im dortigen Krankenhaus genauer untersuchen lassen.

Dass Schlusslicht Stuhr beim neuen Tabellenfünften die 18. Niederlage der Saison würde hinnehmen müssen, hatte sich zunächst nicht abgezeichnet. „Wir haben eine tolle erste Halbzeit hingelegt“, schwärmte Meyer, „wir hatten schöne Kombinationen dabei und waren giftig.“ Und erfolgreich: Per Abstauber gelang Riccardo Azzarello die Führung (18.). Eine Viertelstunde später hätte Stuhr, nachdem Dimitri Steen im Duell mit HSV-Keeper Marco Dubberke zu Fall gekommen war, gerne einen Elfmeter gehabt. Den gab es aber nicht – dafür wenig später den Ausgleich: Yusuf-Islam Akdas traf mit einem „Sonntagsschuss“ (Meyer) aus 28 Metern zum 1:1 (35.).

Die Nummer 10 der Hausherren raubte Stuhr dann nach der Pause auch alle Hoffnungen auf eine Überraschung. Gleich zweimal traf Akdas mit einem direkten Freistoß über die Mauer (53./83.). Dazwischen hatte Marlon Pickert noch einen Foulelfmeter versenkt (58.). Somit stand es 4:1 – und Meyer seufzte: „Das Ergebnis ist murks, der Spielverlauf mit den drei Standards in der zweiten Halbzeit war maximal ärgerlich. Um drei Tore waren wir hier nicht schlechter.“

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