Brinkum fertigt OSC Bremerhaven mit 8:2 ab

Warmschießen für Woche der Wahrheit

Mit seinem Kopfballtor in der siebten Minute eröffnete Brinkums Innenverteidiger Jürgen Heijenga (hinten) den Torreigen. Rojhat Kaya (li.) und Saimir Dikollari waren die ersten Gratulanten. - Foto: töb

Brinkum - Von Gerd Töbelmann. Geht es nach dem nackten Ergebnis, dann ist der Brinkumer SV für die Woche der Wahrheit gerüstet. Der Fußball-Bremen-Ligist fegte gestern Abend vor 100 Zuschauern den Tabellen-14. OSC Bremerhaven mit 8:2 (4:0) vom eigenen Kunstrasenplatz. Aber richtig ernst wird es erst ab Dienstag, wenn das am Sonntag abgebrochene Match beim TSV Grolland nachgeholt wird. Und noch eine Stufe härter kommt es dann drei Tage später, wenn Brinkum beim doppelten Double-Gewinner Bremer SV antreten muss.

Vor dem Match gab es eine kleine Überraschung. Für den ansonsten im Tor stehenden Niklas Frank hütete diesmal Neuzugang Tim Schleusener erstmals den Kasten. „Tim hat sich das durch gute Leistungen im Training verdient. Er war einfach mal dran“, erklärte BSV-Coach Kristian Arambasic seinen Torwart-Tausch.

Doch richtig viel Arbeit sollte der 19-Jährige nicht bekommen. Die „Olympischen“, die dem Motto „Dabeisein ist alles“ voll genügten, waren extrem harmlos und zudem in der Defensive nicht gerade bissig. So dauerte es nur bis zur siebten Minute, ehe Innenverteidiger Jürgen Heijenga nach Flanke von Marcel Brendel per Kopfball das 1:0 erzielen konnte. Danach ging der BSV etwas zu fahrlässig mit weiteren Chancen um, traf unter anderem einmal das Lattenkreuz (23./Daniel Block). 

Dann aber ging es Schlag auf Schlag. Nach Pass von Tom Trebin erhöhte Torjäger Saimir Dikollari auf 2:0 (36.). Keine 60 Sekunden später legte Jan-Christoph Kornau per Abstauber nach abgewehrtem Dikollari-Schuss zum 3:0 nach. Und in der 42. Minute besorgte Marcel Brendel, gerade erst aus dem Urlaub zurückgekehrt, nach Foul an Rojhat Kaya per Strafstoß den Halbzeitstand von 4:0. „Die Jungs haben zwar noch einige Chancen ausgelassen, aber mit dem Pressing und der Bewegung bin ich zufrieden“, meinte Arambasic.

Nach der Pause hielt die klare Überlegenheit der Gastgeber an. Nach dem 5:0 (54.) durch Dikollari kamen die Seestädter durch Hüseyin Babayigit zum 1:5 (55.). „Ärgerlich. Da haben wir nicht zugepackt“, meinte Brinkums Trainer. Doch Dikollari stellte mit seinem dritten Tor umgehend auf 6:1 (56.). Trebin (60.) und Kaya (66.) machten das 8:1 klar, ehe Peter Lazik per Heber zum 2:8 (89.) traf.

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