Sieben Tore und kaum Fehlversuche beim Brinkumer 30:25 gegen Habenhausen II

Warfelmann Quoten-Bringer

Mit drei Toren in den ersten elf Minuten fing Brinkums Linksaußen Maik Bhola (beim Wurf) bärenstark an, doch danach kam kein weiterer Treffer mehr hinzu. Habenhausens Mirco Währmann (li.) war da mit 14 Toren schon effektiver. ·
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Mit drei Toren in den ersten elf Minuten fing Brinkums Linksaußen Maik Bhola (beim Wurf) bärenstark an, doch danach kam kein weiterer Treffer mehr hinzu. Habenhausens Mirco Währmann (li.) war da mit 14 Toren schon effektiver. ·

Brinkum - Von Gerd TöbelmannDa huschte ein zufriedenes Lächeln über das Gesicht von Ralf Warfelmann. Der Halblinke des Handball-Verbandsligisten FTSV Jahn Brinkum trug mit sieben Toren maßgeblich zum 30:25 (16:12) im Derby gegen den ATSV Habenhausen II bei und meinte: „Ich bin fast rundum mit meiner Leistung zufrieden. Die Quote von Toren zu Fehlversuchen war okay.“

Der Rechtshänder fand dann aber doch ein kleines Haar in der Suppe: „Ich habe mir beim Abspiel noch einige Fehlpässe zu viel geleistet.“ Das war am Samstag vor knapp 100 Zuschauern in diesem Nachbarschafts-Derby aber völlig zweitrangig, denn von der ersten bis zur letzten Minute lagen die Gastgeber mehr oder minder klar in Führung, so dass der spätere Sieger nur Brinkum heißen konnte.

Besonders Bhola

am Anfang hellwach

Jahn-Trainer Sven Engelmann sah das etwas differenzierter: „Klar bin ich mit dem Ergebnis zufrieden, denn dadurch ist uns die Revanche für das Hinspiel geglückt. Aber bei uns ist noch Luft nach oben. Das Rückzugsverhalten hat mir nicht immer gefallen, und im Angriff hätten es durchaus fünf oder sechs Tore mehr sein können.“

Von der ersten Minute an war Brinkum hellwach. Das galt in erster Linie für Linksaußen Maik Bhola, der drei schnelle Tore warf, so dass der Verbandsliga-Primus in der 15. Minute schon beruhigend mit 9:4 vorn lag.

Habenhausens Trainer Hartmut Engelke, in der vergangenen Saison noch für die Brinkumer A-Jugend zuständig, hatte sich im Vorfeld der Partie ohnehin nicht viel ausgerechnet: „Die Chancen standen doch 1:99 gegen uns. Dafür haben wir das heute doch sehr ordentlich gemacht. Man muss bedenken, dass ich sieben Jungs dabei hatte, die unter 20 sind.“ Doch Engelke übte auch leichte Kritik: „Im Vergleich zu unserem Sieg im Hinspiel war die Torhüterleistung diesmal nicht so toll.“

Und Habenhausens Routinier Jörn Burkert, zuvor viele Jahre für Brinkum aktiv, ergänzte: „Brinkum hat schon eine gute Truppe. Ich hätte allerdings nicht gedacht, dass wir so lange so gut mitgehalten haben.“

Dass die Gäste dranblieben, lag in allererster Linie an Rückraum-Shooter Mirco Währmann, der es insgesamt auf 14/3 Treffer brachte. Wäre da nicht mal eine Manndeckung fällig gewesen, Herr Engelmann? Brinkums Coach verneint das mit folgender Begründung: „Lass’ den doch ruhig nach Belieben treffen. Einer allein kann so ein Spiel nicht entscheiden. Mir war wichtig, dass wir hinten die Räume eng halten. Eine Manndeckung hätte den Verbund zu sehr aufgebrochen.“

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