Oberliga-Aufsteiger am Sonntag bei Absteiger Lupo Martini Wolfsburg

Pokaltorschütze Waki zurück in Sulingen

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Für Rückkehrer Atsushi Waki käme das Spiel am Sonntag wohl zu früh.

Wolfsburg - Maarten Schops ist gewarnt. Wenn der Trainer des TuS Sulingen am Sonntag ab 15.00 Uhr bei Lupo Martini Wolfsburg sein zweites Auswärtsspiel der Fußball-Oberliga bestreitet, „erwarten die Lupo-Fans von ihrer Mannschaft natürlich nichts anderes als einen Sieg – denn wir als Aufsteiger spielen beim Absteiger“, verdeutlicht Schops den Unterschied. Warum die Tabelle jedoch ein völlig gegensätzliches Bild zeigt – mit Sulingen als Drittem und Wolfsburg als Viertletztem – weiß auch der Belgier nicht so recht. Sicher ist er sich hingegen, „dass uns ein Spiel mit vielen Emotionen erwartet“.

Nur gut für den TuS, dass er die Reise in den Südosten Niedersachsens fast in Bestbesetzung antreten kann. Bis auf den an Leistenbeschwerden laborierenden Marvin Zawodny sowie Danny Arend (Aufbautraining nach Wadenbeinbruch) und Salam Garaf (individuelle Einheiten nach Innenbandanriss) stehen dem 41-Jährigen alle zur Verfügung. Auch Torwart Tim Becker hat seine drei Spiele umfassende Rotsperre abgesessen. Und für ganz vorn bietet sich Schops vermutlich schon bald eine weitere Alternative: Gestern Nachmittag vermeldete Teammanager Thorsten Neumann einen Neuzugang, der so neu gar nicht mehr ist: Stürmer Atsushi Waki hatte Sulingen im Sommer nach eineinhalb Jahren verlassen, um beim VfV Borussia 06 Hildesheim sein Glück zu versuchen. 

Nach nur drei Teilzeit-Einsätzen für das Regionalliga-Schlusslicht und zwei Nichtberücksichtigungen hatte der Japaner zuletzt am Sonntag als Zuschauer beim 1:0-Erfolg des TuS gegen Eintracht Celle seine Wechselabsicht verkündet – nun kehrt der 26-Jährige zurück. Hildesheim erteilte unbürokratisch die Freigabe. Wann Waki, Siegtorschütze beim Sulinger 1:0-Finalsieg im Bezirkspokal gegen Gehrden, für seinen alten und neuen Club spielberechtigt ist, hängt jetzt vom Niedersächsischen Fußballverband ab. Bis Sonntag reicht die Zeit aber wohl nicht.

Schops verlangt eine Steigerung

So oder so verlangt Schops von seiner ersten Elf am Sonntag eine Steigerung im Vergleich zum Sieg gegen Celle: „Punktemäßig sind wir mit unseren ersten drei Spielen zufrieden“, sagt der Belgier mit Blick auf die zwei Siege und ein Unentschieden. Aber: „Wir müssen die guten Phasen in unseren 90 Minuten verlängern und die nicht so guten verkürzen“, mahnt er. Manchmal vermisse er die „volle Konzentration und den letzten Willen, was zu Ballverlusten und unnötigem Hinterherlaufen führt“.

Dies könnten die Wolfsburger bestrafen, die trotz der Abgänge ihrer Offensivmänner Andrea Rizzo und Philipp Stucki „noch immer über gute Qualität verfügen“. Zweifellos hatte auch die frühe Rote Karte gegen Abwehrchef Harry Pufal nach drei Minuten des ersten Spieltags die Mannschaft von Neu-Trainer Detlev Dammeier geschwächt. Doch der Innenverteidiger könnte Sonntag wieder spielen.

ck

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