TuS Sulingen bezwingt OSV Hannover 

Waki beschert mit Köpfchen dritten Sieg in Folge – 2:1

Sulingens Mittelfeldakteur Taiki Hirooka (am Ball) sah gestern gegen den OSV Hannover die Ampelkarte. - Foto: Borchardt

Sulingen - Von Matthias Borchardt. Dritter Sieg in Folge: Fußball-Landesligist TuS Sulingen schlug gestern den OSV Hannover verdient mit 2:1 (1:1). Das entscheidende Tor markierte Atsushi Waki per Kopfball.

„Das war ein hartes Stück Arbeit. Wir haben die drei Punkte verdient geholt“, sagte Sulingens Trainer Maarten Schops. Eines gefiel dem Belgier: „Wir haben als Mannschaft gut verteidigt.“ Auch Routinier Manuel Meyer freute sich über den „Dreier“: „Mit zehn Punkten sind wir jetzt in der Spur drin. Wir haben wenig zugelassen und sind mit Standards gefährlich gewesen.“

Bei den Gastgebern fiel kurzfristig Mannschaftskapitän Dennis Neumann mit Rückenproblemen aus. Seinen Part übernahm der zuletzt in Wetschen fehlende Manuel Meyer. Die Sulestädter waren von Beginn an das aktivere Team und erarbeiteten sich in der Anfangsphase zwei Chancen. Nach einem Meyer-Zuspiel schoss der Ex-Cloppenburger Jonas Wangler den Ball über die Latte (7.). Fünf Minuten später sorgte eine Rechtsflanke von Richard Sikut für Gefahr. Waki kam im Strafraum an den Ball, setzte ihn aber über den Querbalken (12.). Wenig später unterbrach Schiedsrichter Marc Gareis (Mellendorfer TV) das Spiel wegen eines Gewitters mit kräftigem Regen. Nach 22 Minuten ging es dann auf nassem Rasen weiter. Die Heimmannschaft bemühte sich weiter um ein Tor. Der 33-jährige Meyer zwang Hannovers Torhüter Julian Wenzl mit einem 18-Meter-Freistoß zu einer Glanzparade (23.). Die nächste Standardsituation führte zum Tor. Pierre-Maurice Neuse jagte einen 17-Meter-Freistoß zum 1:0 (30.) ins kurze Eck. Wie aus dem Nichts fiel plötzlich der Ausgleich. Mit abgefälschtem 22-Meter-Freistoß glückte Halil Akyol im zweiten Versuch das 1:1 (33.). Schiri Gareis ließ den Freistoß wiederholen, da Taiki Hirooka zu früh aus der Mauer geeilt war. Zusätzlich zückte er noch Gelb.

Nach dem Wechsel ließen die Sulestädter mit Meyer und Sören Sandmann in der Innenverteidigung der Vierer-Abwehrkette kaum etwas zu. Sie bemühten sich weiter um einen zweiten Treffer. Nach einer feinen Kombination wehrte Hannover Roland Duraku einen von Christian Hegerfeld geschossenen Ball im letzten Moment ab (63.). Nur 60 Sekunden später köpfte Waki den Ball nach präziser Linkshereingabe von Hegerfeld zum 2:1 (64.) ins Tor.

Die Hausherren blieben am Drücker. Pech hatte Mittelfeldakteur Hirooka, als er mit einem Lupfer nur den Pfosten traf (75.).

In der Schlussphase brachte Referee Marc Gareis mit fragwürdigen Entscheidungen unnötig Hektik ins Spiel. Nach einem Handspiel im Hannoveraner Strafraum zeigte er den bereits mit Gelb verwarnten Hirooka die Ampelkarte (80.). Fünf Minuten später flog auf der anderen Seite der Hannoveraner Alexander Lackmann nach einem Schubser mit der Gelb-Roten Karte vom Platz.

Die Kicker aus der Landeshauptstadt warfen in den Schlussminuten alles nach vorn. Die Sulinger hatten Glück, als der eingewechselte Daniel Momirovski Rodriguez die „Pille“ freistehend neben den Kasten köpfte (88.). In der Nachspielzeit zog sich der Hannoveraner Sufjan Ankour ohne Fremdeinwirkung eine schwere Fußverletzung zu. Der 22-Jährige kam ins Krankenhaus. Schiedsrichter Gareis pfiff die Begegnung danach sofort ab.

Die Sulinger verbesserten sich mit dem Sieg in der Tabelle auf Platz drei. Sie können sich nur kurz ausruhen, denn bereits morgen steht für sie die nächste Begegnung auf dem Programm. Sie erwarten als Cupverteidiger in der vierten Runde des Bezirkspokals auf Kunstrasen um 19.15 Uhr Oberliga-Absteiger VfL Bückeburg.

Dramatischer Appell aus Paris: Gnade für Aleppo

Dramatischer Appell aus Paris: Gnade für Aleppo

Fünf Tote bei Zug-Inferno in Bulgarien

Fünf Tote bei Zug-Inferno in Bulgarien

Tanks explodiert: Fünf Tote bei Zug-Inferno

Tanks explodiert: Fünf Tote bei Zug-Inferno

Verdener Weihnachtszauber

Verdener Weihnachtszauber

Meistgelesene Artikel

Umstrittener Handelfmeter entscheidet furioses Derby

Umstrittener Handelfmeter entscheidet furioses Derby

Acht Tore in 30 Minuten viel zu wenig zum Sieg

Acht Tore in 30 Minuten viel zu wenig zum Sieg

Motivierte Seriensieger

Motivierte Seriensieger

Phoenix zündet das Feuer

Phoenix zündet das Feuer

Kommentare