Oberligist vergibt vier Siebenmeter gegen TV Bissendorf-Holte

Wagenfelds Lage hat sich nach 22:28 verschlechtert

Traf gestern dreimal und holte vier Siebenmeter heraus: Wagenfelds Kreisläufer Henning Hoffmann.

Kreis-Diepholz - WAGENFELD (mbo) · Die Lage hat sich verschlechtert: Handball-Oberligist TuS Wagenfeld kassierte gestern Abend im ersten Spiel des neuen Jahres vor 120 Zuschauern beim 22:28 (13:15) gegen den TV Bissendorf-Holte seine sechste Niederlage in Folge.

Da die Konkurrenz in der unteren Tabellenregion gepunktet hat, verliert die Mannschaft von Spielertrainer Szymon Piechowiak (pausiert noch nach einer Leistenoperation) immer mehr den Anschluss zum rettenden Ufer.

„Das war ein schlagbarer Gegner. 40 Minuten lang haben wir uns gut verkauft, doch dann haben wir zehn Minuten kein Tor erzielt. Wir haben sehr viele Chancen ausgelassen. Eigentlich hätten wir zehn Tore mehr werfen müssen“, monierte Wagenfelds Torwart Maik Schwenker, der erstmals nach längerer Verletzungspause zu einem Kurzeinsatz kam und gleich einen Siebenmeter hielt. Auf der anderen Seite versemmelten Christian Stief (zwei), Marcel Husmann und Pawel Molenda gleich vier Strafwürfe.

Die Gastgeber operierten mit einer 4:2-Abwehr, deckten Bissendorfs Rückraumakteure Jörg Schulte (5) und Frank Kavermann (3/1) offensiv. Das funktionierte ganz gut. In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit, die gleich zwölfmal unentschieden stand, schafften Christian Stief (Siebenmetertor), Sascha Stumpe und Pawel Molenda aus einem 7:8 eine 10:8-Führung (18.). Die Gäste drehten aber bis zur Pause den Spieß zum 15:13 um.

Nach dem Wechsel erwischten die Wagenfelder den besseren Start, lagen nach Toren von Pawel Molenda und Henning Fenker (2) mit 16:15 (36.) vorn. Bis zum 17:17 (37.) blieb’s eng, ehe sie mit 18:21 (41.) ins Hintertreffen gerieten. Anschließend zeichnete sich TuS-Torhüter Tobias Tannert mehrfach aus, aber die Hausherren brachten auf der anderen Seite den Ball nicht am gut aufgelegten Torwart Marius Voß vorbei. Es dauerte zehn Minuten, ehe Sascha Stumpe zum 19:21 (51.) verkürzte. Der Tabellensiebte baute seinen Vorsprung auf 24:20 (56.) aus und gewann am Ende klar. „Die Niederlage ist zu hoch ausgefallen“, urteilte Maik Schwenker abschließend.

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