Verbandsligist vermutlich mit Piechowiak nach Schüttorf / Fenker Hoffnungsträger

Wagenfeld hat Rechnung offen

Kreis-Diepholz - WAGENFELD (mbo) · Vermutlich mit Spielertrainer Szymon Piechowiak (war in Damme mit einer Fleischwunde am Mittelfinger der Wurfhand verletzt ausgeschieden) bestreitet der abstiegsgefährdete Handball-Verbandsligist TuS Wagenfeld am Sonnabend (Anwurf 19.30 Uhr) das Auswärtsspiel beim FC Schüttorf 09. „Da haben wir noch etwas gutzumachen“, weiß Hans-Dieter Siepmann, Betreuer beim TuS Wagenfeld.

In der Hinbegegnung bot der Oberliga-Absteiger beim 22:30 eine schwache Vorstellung. „In der ersten Halbzeit haben wir mächtig geschlafen“, hat Hans-Dieter Siepmann die ersten 30 Minuten noch vor Augen. Da erzielten die Wagenfelder nur mickrige sieben Tore. Sie kamen mit der offensiven Schüttorfer Deckung überhaupt nicht klar, produzierten Abspielfehler und warfen mehrfach unvorbereitet auf das Tor. Die Folge: Die Gäste

▪ Gäste müssen flott

▪ auf den Beinen sein

kamen über die erste und zweite Welle zu etlichen einfachen Toren. Weiteres Manko: Die Rückraumakteure Eike Obenhaus und Marcel Husmann gingen leer aus.

Diesmal wollen sich die Wagenfelder, die wahrscheinlich in Bestbesetzung auflaufen, besser präsentieren. Die Hoffnungen ruhen auch auf Rückraumakteur Henning Fenker, der im Hinspiel aufgrund seines Kanada-Aufenthalts gefehlt hatte. „Wir müssen sowohl in der Abwehr als auch im Angriff schneller auf den Beinen sein“, unterstreicht Siepmann. Der Tabellenzwölfte will an die ordentliche erste Hälfte aus der Partie in Damme anknüpfen. „Da haben wir uns gut bewegt, vernünftig gespielt und auf unsere Chance gewartet“, sagt der 64-Jährige. Erst mit dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Szymon Piechowiak kam ein Bruch ins Spiel.

Bei den Schüttorfern zählen Spielmacher Andreas Huhmann und Linkshänder Stefan Günsel zu den Leistungsträgern. Beide erzielten beim 30:22 in Wagenfeld gemeinsam 15 Tore. Auf diese beiden Rückraumakteure sollten die Gäste in der Abwehr besonders aufpassen. Zu beachten gilt auch Rechtsaußen Felix Metzner.

Hans-Dieter Siepmann hat schon einmal eine Rechnung aufgestellt: „Um auf der sicheren Seite zu sein, brauchen wir mindestens 18 Punkte.“ Bis zu diesem Ziel fehlen den Wagenfeldern noch zehn Zähler. Bis zum Klassenverbleib ist es also noch ein steiniger Weg.

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