Torhüter Nietfeld beim 28:27 großer Rückhalt im Tor / Piechowiak sieht Rote Karte

Wagenfeld glückt Wiedergutmachung

Kreis-Diepholz - WAGENFELD (mbo) · Wiedergutmachung geglückt: Eine Woche nach der 17:30-Pleite beim TuS Bramsche zeigten die Verbandsliga-Handballer des TuS Wagenfeld wieder ein anderes Gesicht, schlugen gestern Abend vor 120 Zuschauern den TuS Komet Arsten mit 28:27 (17:14). Die Gastgeber bezahlten den Sieg allerdings teuer, denn Spielertrainer Szymon Piechowiak handelte sich nach einer Tätlichkeit die Rote Karte (29.) ein.

„Die Mannschaft hat nicht den Kopf hängen lassen und weiter gespielt. Auf alle Fälle war das eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Spiel in Bramsche“, unterstrich Kreisläufer Henning Hoffmann (5). Betreuer Hans-Dieter Siepmann lobte die junge Mannschaft: „Das war eine tolle Leistung. Kämpferisch und spielerisch stimmte es.“ Entscheidenden Anteil am Erfolg hatte Torhüter Daniel Nietfeld, der neben zwei Siebenmetern weitere Bälle abwehrte. „Er hat uns vor allem in der zweiten Halbzeit geholfen“, lobte Henning Hoffmann den 25-jährigen Schlussmann.

Die Wagenfelder erwischten einen Blitzstart, führten nach „Buden“ von Henning Hoffmann (2) und Marcel Husmann (Siebenmeter verwandelt) mit 3:0 (5.). Mit einem Doppelpack erhöhte Marcel Husmann auf 7:2 (10.). Auch in der Folgezeit bestimmten die Hausherren das Spiel, lagen beim 13:9 (22.) weiterhin mit vier Treffern vorn. „Wir haben kontrolliert nach vorn gespielt und auch über die Außenpositionen getroffen“, analysierte Hans-Dieter Siepmann.

Nach dem Wechsel lief es bei den Wagenfeldern auch ohne Szymon Piechowiak weiter rund. Sascha Stumpe (5) sorgte beim 25:18 (42.) erstmals für einen Sieben-Tore-Vorsprung. Danach leistete sich der Tabellenzehnte einen Durchhänger. Die Gäste verkürzten mit den Haupttorschützen Björn Stehmeier (8), Sören Blumenthal (6) und Björn Schmidt (5) auf 23:25 (48.). Kevin Thiry (4) sorgte mit dem Tor zum 26:23 (49.) wieder für klare Verhältnisse. In der Endphase markierte Husmann mit seiner sechsten „Bude“ das 28:25 (54.). Letztendlich reichte es zum zweiten Heimsieg.

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