Handball-Weser-Ems-Ligist schlägt TuS Lemförde vor 150 Zuschauern / Westermann happy / Sengstake darf für 40. Tor Kiste Bier spendieren

TuS Wagenfeld gewinnt torreiches Südkreisderby verdient mit 43:36

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Versetzte in dieser Szene den Lemförder Matthias Groß und traf zum 1:1: Wagenfelds Marco Uffenbrink (r.). Der pfeilschnelle Youngster erzielte beim 43:36 sieben Tore. ·

Wagenfeld - Von Matthias Borchardt79 Tore, 16 Siebenmeter und 13 Zeitstrafen: Einen hohen Unterhaltungswert hatte am Sonnabend vor 150 Zuschauern das Südkreisderby in der Handball-Weser-Ems-Liga zwischen dem TuS Wagenfeld und dem TuS Lemförde, das die Wagenfelder aufgrund der besseren zweiten Hälfte verdient mit 43:36 (15:14) für sich entschieden.

„Für die Zuschauer war das ein schönes Spiel und Werbung für den Handball. Vor allem in der zweiten Halbzeit sind wir gut ins Spiel hineingekommen und haben am Ende auch verdient gewonnen“, unterstrich Wagenfelds zufriedener Trainer Thorben Hespos.

Auch Wagenfelds neunfacher Torschütze Dennis Westermann strahlte nach dem Sieg: „Es ist immer etwas Besonderes, gegen den Ex-Verein zu gewinnen. Die bessere Mannschaft hat sich verdient durchgesetzt, zumal wir auch auf einzelnen Positionen stärker besetzt sind.“ Beim Derby-Sieger überzeugte vor allem Marco Uffenbrink. Der Youngster spielte beim Gegenstoß seine Schnelligkeit aus, warf sieben Tore und nahm zwischenzeitlich Lemfördes Rückraumshooter Daniel Kohring (10/3) in Manndeckung. „Marco hat ein Super-Spiel gemacht“, lobte Hespos den rechten Flügel angreifer. Zu den Aktivposten zählten auch Schlussmann Daniel Nietfeld, Rückraumakteur Hendrik Kruse (8) und der beidhändig werfende Allrounder Christian Stief (6).

Beim TuS Lemförde hinterließen Daniel Kohring und der quirlige Mittelmann Yannick Ohmann (6), der mehrere Siebenmeter herausholte, den stärksten Eindruck.

Ohmann deckte von Beginn an Westermann kurz. Dies zeigte Wirkung, denn die Gäste lagen in der Anfangsphase ständig vorn (4:3/6.), und Andre Nipko erhöhte sogar auf 11:9 (21.). „Wir mussten uns erst ins Spiel reinfinden“, sagte Westermann. Der 27-Jährige markierte den Anschluss-Treffer zum 11:12 (23.). In einer guten Phase drehten die Hausherren nach Treffern von Henning Gebhardt, Hendrik Kruse und Christian Stief den Spieß zum 14:12 (27.) um.

Nach dem Wechsel erhöhten die Wagenfelder über 19:16 (35.) und 24:20 (41.) auf 28:21 (45.) durch einen erfolgreichen Gegenstoß von Marco Uffenbrink. Von diesem Rückstand erholten sich die Lemförder nicht mehr. In der Endphase bekamen die Zuschauer ein munteres Scheibenschießen zu sehen. Das 40. Tor für den TuS Wagenfeld erzielte der eingewechselte Oliver Sengstake zum 40:34 (57.). Der Youngster darf dafür eine Kiste Bier spendieren.

Daniel Kohring wusste, warum der TuS Lemförde am Ende mit leeren Händen dastand: „Wir haben das Derby in der Abwehr verloren. Außerdem sind wir in der zweiten Halbzeit nicht ins Spiel gekommen. Durch die Manndeckung gegen mich waren wir im Angriff verunsichert.“

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