Aufsteiger hat zudem keine Abgänge zu verzeichnen

Wagenfeld geht ohne Neuzugänge ins Abenteuer Bezirksliga

Oliver Marcordes, Trainer des TuS Wagenfeld.

Wagenfeld – Lang, lang ist es her, dass die Fußballer des TuS Wagenfeld das letzte Mal in der Bezirksliga aufgelaufen sind. Es war in der Saison 2013/14. Nun, nach fünf Spielzeiten in der Kreisliga, möchte die Mannschaft von Trainer Oliver Marcordes wieder im Bezirk angreifen und den Ligarivalen beweisen, dass mit den Wagenfeldern zu rechnen ist. „Die Bezirksliga war unser Ziel, und ich bin überzeugt davon, dass wir die Klasse, mit unser körperbetonten Art, Fußball zu spielen, halten können“, gibt sich der 38-jährige Marcordes für das Abenteuer Bezirksliga angriffslustig.

Angriffslustig zeigten sich die Wagenfelder auch vergangene Saison, als sie mit einem Punkt Vorsprung vor der Reservemannschaft des TuS Sudweyhe die Meisterschaft eingefahren hatten. Dabei erzielten sie zusammen mit dem TSV Weyhe-Lahausen die meisten Tore (beide 101) und kassierten mit lediglich 30 Treffern die wenigsten Gegentore. Marcordes: „Grund für den Aufstieg war unsere gute Defensive inklusive unserer starken Torhüter. Zudem hatten wir mit Roman Esanu und Jannik Kläning einen Angriff, der mal eben zusammen 50 bis 60 Tore erzielt hatte.“

Doch Kreisliga ist eben nicht Bezirksliga. Das ist auch dem B-Lizenz-Inhaber Marcordes bewusst. „Wir müssen uns schnellstmöglich an das hohe Tempo gewöhnen und einfache Fehler vermeiden. Meine Mannschaft hat in den vergangenen eineinhalb Jahren gerade einmal vier bis fünf Spiele verloren. Von daher wird es auch eine Charakterfrage sein, wenn wir mal Lehrgeld zahlen müssen beziehungsweise es ein paar Niederlagen mehr geben wird als sonst“, gibt Wagenfelds Coach zu bedenken: „Nun müssen halt die erfahrenen Spieler vorangehen und die jungen Akteure den nächsten Schritt machen. Dann klappt es auch mit dem Klassenerhalt.“

Was bisher allerdings nicht so geklappt hat, sind Verstärkungen fürs Team. „Für die neue Spielzeit haben wir lediglich mit zwei potenziellen Neuzugängen gesprochen, die wir bis zum jetzigen Zeitpunkt aber leider nicht überzeugen konnten“, berichtet Marcordes: „Von daher setzen und vertrauen wir auf unseren bisherigen Kader, der mit 23 Spielern gut aufgestellt ist. Die Mischung passt einfach, es sind bis auf fünf, sechs Spieler alles Wagenfelder Jungs.“

Zudem hoffe der Coach, dass Dominik Kramer und Till Hilker nicht wieder „so eine Seuchen-Saison mit ständigen Verletzungen erleben müssen. Denn die Jungs bringen eine enorme Qualität mit“. Während das Duo eine verletzungsfreie Vorbereitung absolvieren kann, sieht es bei Joshua Wiedemann und Andrei Sabou anders aus. „Joshua laboriert gerade an einem Bänderriss, und Andrei hat noch mit seiner Fuß-OP zu tun“, erklärt der in Rehden lebende Marcordes. Beide sollten aber bis zum Ligastart wieder fit sein.

Doch trotz der personellen Bedenken überwiegt die Vorfreude. „Es ist einfach schön, unseren Zuschauern wieder Bezirksliga-Fußball bieten zu können“, betont Wagenfelds Trainer.

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