Handball-Verbandsligist geht beim TuS Bramsche mit 17:30 unter / „Das Spiel war eine Katastrophe“

TuS Wagenfeld erlebt ein Debakel

Kreis-Diepholz - WAGENFELD (mbo) · In dieser Verfassung dürfte der TuS Wagenfeld den Klassenverbleib in der Handball-Verbandsliga wohl kaum schaffen: Die stark verjüngte Mannschaft von Spielertrainer Szymon Piechowiak (3) ging gestern Abend beim Aufsteiger TuS Bramsche mit 17:30 (7:14) unter.

„Das Spiel war eine Katastrophe – bei uns ist nichts gelaufen“, schüttelte Wagenfelds enttäuschter Betreuer Hans-Dieter Siepmann nur mit dem Kopf. Läuferisch und spielerisch boten die Gäste eine desolate Leistung. „Wir haben uns eine Vielzahl an technischen Fehlern

▪ Torquote unter

▪ 40 Prozent

erlaubt. Außerdem lag unsere Torquote unter 40 Prozent“, monierte Hans-Dieter Siepmann. Lediglich den Torhütern Daniel Nietfeld und Frank Prentel, die jeweils zwei Siebenmeter parierten, bescheinigte der 63-Jährige Normalform. „Auf allen anderen Positionen waren die Bramscher besser besetzt“, urteilte er.

Beim Tabellenelften fiel neben Jan-Phillip Thiry (Fußverletzung) kurzfristig der erkrankte Leistungsträger Marcel Husmann aus. Zwar lagen die Wagenfelder nach Treffern von Szymon Piechowiak und Hendrik Kruse mit 1:0 (3.) und 2:1 (5.) vorn, doch danach war’s mit der Herrlichkeit vorbei. Die Gastgeber bestraften vor 60 Zuschauern die Fehler eiskalt, drehten den Spieß mit fünf „Buden“ in Folge zum 6:2 um, ehe Sascha Stumpe das 3:6 (14.) glückte. Die Bramscher bauten mit den beiden Haupttorschützen Nico Hischemöller (8) und Julian Kemp (7) den Vorsprung auf 12:5 (24.) aus. An diesem Abstand von sieben Toren änderte sich bis zur Pause nichts.

Nach dem Wechsel bauten die Wagenfelder immer weiter ab. Der Tabellenzwölfte nutzte dagegen seine Chancen schonungslos aus, erhöhte auf 20:10 (40.). In der Endphase verwandelte Christian Stief (3/2) einen Strafwurf zum 12:28 (54.). In den letzten sechs Minuten betrieb der Oberliga-Absteiger noch ein wenig Ergebniskosmetik. Das lag eher daran, dass die Hausherren durchwechselten. „Das war unsere schwächste Leistung“, hakte Siepmann das Spiel ab.

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