HSG Barnstorf/Diepholz erwartet morgen mit Rückkehrer Ben Gondek TV Neerstedt

Vorfreude auf das Derby

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Bot in den Duellen mit dem TV Neerstedt meistens eine Top-Leistung: Andrius Gervé (l.), Kreisläufer bei der HSG Barnstorf/Diepholz. Der Litauer freut sich auf das morgige Heimspiel. ·

Diepholz - Heimpremiere für das neue Trainergespann Mario Mohrland/Denis Maksimovich: Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz empfängt morgen Abend um 20 Uhr in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle den unbequemen TV Neerstedt.

Mario Mohrland wollte rückblickend den 31:20-Auftakterfolg bei der SG Friedrichsfehn/Petersfehn nicht überbewerten: „Neerstedt ist schon ein anderes Kaliber. Wir freuen uns auf das Derby.“ Er geht von einem motivierten Gegner aus: „Die Neerstedter wollen bestimmt die Scharte aus dem Spiel gegen Bissendorf auswetzen.“ Bekanntlich verlor das Team von Coach Dag Rieken ohne den verletzten Spielmacher Tim Schulenberg zum Saisonstart mit 21:24, ließ dabei etliche Chancen ungenutzt.

Personell haben die Gastgeber vermutlich bis auf Martin Golenia (Kreuzband-riss) alle Mann an Bord, lediglich Saulius Liutikas (leichte Probleme mit dem operierten Knie), Marius Kasmauskas (Kehlkopfprellung) und Kevin Heemann (Leistenprobleme) sind angeschlagen. Gespannt sind die Zuschauer sicherlich auf Rückkehrer Ben Gondek. Der 35-jährige Spielmacher bot in Petersfehn eine ordentliche Leistung. Mohrland lobt den Routinier: „Ben hilft uns mit seiner Erfahrung und Spielintelligenz weiter.“

Mit welcher Deckungsformation der Tabellenzweite morgen beginnt, das will Mario Mohrland erst dann festlegen, wenn er sieht, mit welchen Akteuren die Gäste in der Mühlenkamp-Halle auflaufen. „Wir können auf die eine oder andere Situation reagieren“, versichert der 36-Jährige. In Petersfehn funktionierte die 3:2:1-Abwehr mit Andrius Gervé in der Mitte gut.

Die Barnstorfer verloren in der vergangenen Serie daheim mit 27:29, zeigten dagegen beim 37:27-Erfolg in Neerstedt eine Klasse-Leistung. Aufpassen müssen sie besonders auf Shooter Eike Kolpack. Er bekommt’s mit Arunas Srederis zu tun. Gefahr droht auch vom wurfstarken Rückraumakteur Björn Schilke. Der 31-Jährige ist für seine platzierten Schlagwürfe bekannt. Seinen Radius soll Kasmauskas einengen.

Mohrlands großer Wunsch vor dem ersten Heimspiel am Freitag: „Wir wollen stärker als Mannschaft auftreten.“ · mbo

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