Neele Eckhardt bricht Dreisprung-DM ab / Verletzung sorgt für vorzeitiges Aus

Vorbei, bevor es richtig losging

„Tut mir leid“: Dreispringerin Neele Eckhardt verletzte sich am Samstag in Braunschweig beim Einspringen und konnte nicht zum Wettkampf antreten.
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„Tut mir leid“: Dreispringerin Neele Eckhardt verletzte sich am Samstag in Braunschweig beim Einspringen und konnte nicht zum Wettkampf antreten.

Braunschweig – Die Enttäuschung stand Neele Eckhardt ins Gesicht geschrieben. Während ihre acht übrigen Kontrahentinnen am Samstag um den deutschen Meistertitel im Dreisprung kämpften, war Favoritin Eckhardt (LG Göttingen) zum Zuschauen verdammt. Eine Verletzung beim letzten Versuch des Einspringens im Eintracht-Stadion zu Braunschweig verhinderte kurz vor Wettkampfbeginn ihre Teilnahme. „Mir ist es sofort in den Oberschenkel gezogen. Ich habe gleich gemerkt, dass es aber nicht nur ein Ziehen war, sondern etwas kaputtgegangen ist“, erklärte die 28-Jährige: „Daraufhin habe ich mich entschieden lieber aufzuhören.“ Besonders bitter: Ihre Jahresbestleistung von 13,80 Metern, die die ehemalige Aktive des TSV Asendorf vor Kurzem in Osterode am Harz aufgestellt hatte, hätte zum DM-Titel gereicht.

Doch statt Eckhardt stand Maria Purtsa (LAC Erdgas Chemnitz) mit einer Weite von 13,65 Metern, die sie in ihrem sechsten und letzten Versuch erzielt hatte, ganz oben auf dem Treppchen – und war danach total aus dem Häuschen. Platz zwei ging an Jessie Maduka (ART Düsseldorf/13,57 Meter), die vor dem letzten Versuch noch auf dem Goldrang lag. Bronze sicherte sich Newcomerin Caroline Joyeux (LG Nord Berlin) mit einer persönlichen Bestleistung von 13,37 Metern. Für Eckhardt blieb nur die Zuschauerrolle übrig.

„Ich habe mich sofort von den DSV-Ärzten untersuchen lassen. Beim Ultraschall wurde dann leider ein Muskelfaserriss festgestellt��, berichtet die ehemalige Asendorfer Athletin: „Somit war der Wettkampf schneller vorbei als gedacht. Die Enttäuschung ist natürlich riesig, da die Deutsche Meisterschaft in Braunschweig das absolute Saison-Highlight war. Einfach nur extrem ärgerlich. Zumal die Siegerweite von Maria Purtsa für mich auf jeden Fall in Reichweite gewesen wäre.“

„Wichtig ist jetzt, dass Neele sich wieder vollständig erholt“, betont ihre ehemalige Asendorfer Trainerin Ute Schröder. Und genau das hat sie vor. „Ich werde die Verletzung jetzt in Ruhe auskurieren und dann Mitte/Ende September ins Wintertraining einsteigen und erneut angreifen“, erläuterte Eckhardt.  jdi

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