Startnummer 40

Ein starkes Konzept der SG Wehrbleck/Sulingen/Varrel

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Startnummer 40: Volleyballspielgemeinschaft Wehrbleck/Sulingen/Varrel mit (hintere Reihe von links) Thomas Tissler (Kassenwart), Thorsten Ohrdes, Tammo Schulz (Jugendtrainer), Hauke Hegemann, Pascal Woch, Hannes Dünnemann sowie (vordere Reihe von links) Frank Witte (Spielertrainer), Frank Hofmann, Max Schulze, Dennis Mentner, Torsten Probst (Mannschaftskapitän). Es fehlen: Damir Salihovic und Julian Reimann.

Wehrbleck - Bei den ersten Herren der Volleyballspielgemeinschaft Wehrbleck/Sulingen/Varrel geht es besonders und vor allem um das Zusammenspiel von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die Erfolge der Mannschaft um Spielertrainer Frank Witte sind nicht einfach als angestaubte Pokale greifbar, sondern speisen die Motivation für die gegenwärtige sportliche und mannschaftliche Situation; in diesem Sinne ist auch die Jugendarbeit verstärkt worden. Der aktuelle Bezirksliga-Primus und Pokalfinalist hat somit nun eine Altersspanne von 15 bis 48 Jahren.

Aber der Reihe nach. Die SG „Weh-Su-Var“ startet in der Bezirksliga 4 unter anderem mit den Lokalrivalen SC Twistringen und der VSG Aschen/Drebber; momentan liegen die Volleyballer nach sieben Siegen ungeschlagen an der Tabellenspitze, standen in der vergangenen Saison gar im Pokalfinale DNS (Diepholz/Nienburg/Schaumburg). Derzeit überwintern die Athleten also mit der sehr realen Aussicht auf die Meisterschaft in diesem Jahr. „Das wäre schon ein Ereignis, aber erst einmal wollen wir den Ball flach halten“, sagt Witte.

Der 46-Jährige leitet seit 2000 die Übungseinheiten als Spielertrainer – bereits seit 1988 geht er für seinen Heimatverein, mit kleinen Unterbrechungen und Engagements in anderen Vereinen in Barnstorf, Nienburg und Diepholz, ans Netz.

Ein weiteres Highlight in der aktuellen Spielzeit war für die Volleyballspielgemeinschaft die Endrunde im DNS-Pokal im September vor heimischem Publikum. Nach dem 3:0-Halbfinalsieg gegen den SC Twistringen unterlagen die Schützlinge von Frank Witte allerdings im Finale gegen die VG Münchehagen-Hagenburg 1:3.

Besonderes Augenmerk legt Witte auf sportliche Nachhaltigkeit. Traditionell ist die Fluktuation von Spielern durch Beruf und Studium sehr hoch, und wegen der dünnen Spielerdecke verzichteten die SG-Volleyballer in der Vergangenheit einige Male auf die Teilnahme an der Relegation zur Landesliga. „Allerdings haben wir uns durch ein paar Neuzugänge verstärkt und auch die Jugendarbeit forciert“, berichtet Witte. Neben einigen anderen ist Jugendspieler Max Schulze für die langsame, aber kontinuierliche Integration der Jugend in den Herrenbereich ein Beispiel.

Vor zwei Jahren nämlich war die Jugendarbeit in der SG neu initiiert worden; nun ist die männliche B-Ju- gend Regionsmeister und Qualifikant für die Bezirksmeisterschaften in Laatzen noch in diesem Monat.

„Ich denke, momentan stehen wir deswegen so gut da, weil wir auf einen starken Zusammenhalt und Verlässlichkeit sowie auf eine gute Aufgabenverteilung zurückgreifen können“, erklärt Witte. Offenbar tragen die mehreren kleinen Trainingslager in der Saisonvorbereitung in St. Andreasberg und auch die Offenheit für Beachvolleyballturniere zum Erfolg der Herren bei.

ma

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