Startnummer 32

SV Dimhausens: Volleyball-Frauen ein starkes Kollektiv

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Ein starker Kader – das spricht für den Zusammenhalt der Volleyballerinnen vom SV Dimhausen, die jetzt Verstärkung durch die Nachwuchskräfte Darlen Heusmann, Mara Schaffer, Nele Steimke, Alina Müller, Lina Gaumann und Birthe Soller (vorn von links) bekommen haben. Darüber freuen sich (Mitte v.l.): Anja Wohlfahrth, Kim Warneke, Nicole Heusmann, Inga Gottschlich, Janna Sondermann, Friederike Wohlfahrth, Mannschaftsführerin Kristin Schorling, Nicole Gieseke, Trainer Jörg Menzel und Co-Trainer Torben Dannemann sowie (hinten v.l.): Jovana Stühring, Svenja Heineke, Silke Warnken, Annika Wohlers, Kristin Pilarski, Tomke Borchers, Karen Kohlwey und Carolin Dannemann.

SV Dimhausen, 1. Damen Volleyball - Womöglich trug dieser Start nach Maß die „Mädels“ von Trainer Jörg Menzel durch die gesamte bisherige Bezirksliga-Saison. Es begab sich am 11. Oktober, als die von Menzel trainierten Volleyballerinnen die hochfavorisierte SG Wehrbleck-Sulingen-Varrel nach einem 0:1-Satzrückstand noch mit 3:1 bezwangen.

„Wir als Aufsteiger hatten den Landesliga-Absteiger besiegt – das gab mächtig Selbstvertrauen“, verdeutlicht Menzel.

Zwar vermutet der Coach des aktuellen Tabellenvierten rückblickend, dass „Wehrbleck uns unterschätzt hat und wir deshalb ein bisschen Glück hatten“, doch damit stapelt er zu tief. Denn der Kampfgeist ist die große Stärke des Bezirksklassen-Meisters der abgelaufenen Saison, wie er selbst sagt: „Wir geben nie auf.“ Auch deshalb ging die eingeschworene Truppe in der neuen Liga bisher fast nie komplett leer aus: Vier seiner sieben Spiele gewann der SV, und für die beiden knappen 2:3-Niederlagen gab es nach der nun greifenden Reform immerhin noch je einen Punkt. Zu solchen Fünfsatz-Krimis gehört natürlich auch Kondition – erst Recht, wenn am Ende ein Erfolg wie das 3:2 beim Tabellenzweiten VfL Bückeburg steht. „Das stimmt“, sagt Menzel, „hinzu kommt aber auch, dass ich einen großen Kader habe und gut durchwechseln kann.“ Darüber hinaus ist er froh, seit Beginn der Serie einen Co-Trainer an seiner Seite zu haben: Torben Dannemann unterstützt Menzel während der Einheiten und in den Punktspielen.

16 Akteurinnen stehen ihnen zur Verfügung – und fast alle ziehen in den beiden wöchentlichen Einheiten voll mit. Wenigstens zum Freitags-Training und zum Spiel schaffen es Friederike Wohlfahrth und Carolin Dannemann, die in Oldenburg studieren. „Toll, dass beide der Mannschaft die Treue halten – sonst hätte ich mit zwei abhanden gekommenen Zuspielerinnen ein echtes Problem gehabt“, erklärt Menzel.

Doch sie können nicht von ihrem Team lassen – wie ihre 14 Kolleginnen, die einen für Volleyball-Verhältnisse luxuriös großen Kader bilden. Ein weiterer Beleg für den großen Zusammenhalt. „16 Leute, die quasi immer zur Verfügung stehen, stellen mich dann aber beim Ausfüllen des Spielberichtsbogens vor ein Problem – denn ich kann immer nur zwölf von ihnen eintragen“, schildert Menzel. „Trotzdem murrt niemand – hier gibt es einfach keine Zicken in der Mannschaft. Davor sorgt schon unsere interessante Altersstruktur.“ Die jüngste Spielerin ist 18, die routinierteste 48 Jahre jung. Und weil fast alle im SV Dimhausen groß geworden sind, können manche Spielzüge auch mal zu einer reinen Familienangelegenheit werden – wenn etwa Zuspielerin Friederike (19) ihrer Mutter und Außenangreiferin Anja Wohlfahrt die Bälle auflegt.

Diese Mischung aus Erfahrung und Dynamik verhalf den Dimhauserinnen im Sommer zur souveränen Bezirksklassen-Meisterschaft. „Bis dieser Titel feststand, waren wir ungeschlagen – erst am Ende kehrte bei uns der Schlendrian ein“, schildert Menzel schmunzelnd. Er kann dieser eingeschworenen Truppe nach fast neun Jahren als ihr Coach einfach nicht böse sein.

Schließlich weiß er, dass er sich auf alle verlassen kann. So beruhigen die abgeklärteren Akteurinnen bei kritisch-engen Spielständen die jüngeren – auch das ist ein Teil des Erfolgsrezepts des Bezirkspokalsiegers von 2013. So ist der Klassenerhalt schon so gut wie sicher – und Dimhausen kann entspannt für die Zukunft planen. Schon jetzt liegen dem Trainer die Zusagen von sechs Nachwuchsspielerinnen vor, die in dieser tollen Truppe den Übergang in den Frauenbereich schaffen wollen.

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