Schultalbers setzt im heutigen Heimspiel gegen Nienburg auf bisherige Abwehr

Volles Vertrauen statt falscher Vorwürfe

Kreis-Diepholz - DIEPHOLZ (ck) · Dreimal ist Diepholzer Recht! Schon zweimal fiel das Heimspiel der SG Diepholz gegen den ASC Nienburg in diesem Winter der Witterung zum Opfer. Heute Abend aber steht dem Duell der beiden Fußball-Landesligisten ab 19.30 Uhr im Diepholzer Mühlenkamp-Stadion nichts mehr im Wege – „wenn ich bis dahin eine Mannschaft zusammenbekomme“, wiegelt SGD-Trainer Andreas Schultalbers ab. Doch er freut sich auf jene einzige Paarung, die mit Blick auf die Diepholzer Randlage im Liga-Gebiet zumindest ansatzweise den Titel „Derby“ verdient: „Wenn wir jetzt gewinnen, können wir in Richtung Klassenerhalt peilen.“

Um dieses Ziel zu erreichen, greift er im Wesentlichen auf die Startelf vom Sonntag zurück – trotz des 0:3-Dämpfers beim Tabellenzwölften Germania Grasdorf. Allerdings hält sich „Schulti“ mit Vorwürfen zurück – denn vor dem sechsten Spiel innerhalb von nur 17 Tagen weiß er: „Für jeden Einzelnen ist es schwer, sich in so kurzen Abständen immer wieder neu zu regenerieren, zu motivieren und zu konzentrieren. Schließlich müssen alle diese englischen Wochen ja noch mit ihrer Arbeit kombinieren.“

Einer schafft diesen Spagat zwischen Beruf und Hobby heute nicht: Stefan Almasan meldete sich ab, weil er Schichtdienst schieben muss. Zudem fehlt Adrian

▪ Scharnitzky rückt

▪ für Mangu nach

Mangu wegen seiner Rotsperre aus dem Grasdorf-Auftritt. Für ihn rückt Florian Scharnitzky von Beginn an ins Team des Tabellenneunten. Ein Fragezeichen steht noch hinter Kapitän Marcell Katt, der am Sonntag mit einer leichten Oberschenkelzerrung vom Platz musste. „Ich nehme auf jeden Fall Niko Senkler aus der A-Jugend dazu – und vielleicht noch den einen oder anderen von den A-Junioren und der Zweiten“, schildert Schultalbers.

Die Diepholzer Defensive um Stefan Bernholt, Tim Rewald und Dino Maieli scheint hingegen gesetzt. „Sie genießen mein Vertrauen“, unterstreicht ihr Übungsleiter. Die meiste Gefahr droht der Abwehr in Person von Nienburgs derzeitigem Kapitän Marian Pingel, der am Sonnabend zu seinem zwölften Saisontor traf. Das war aber das einzig Positive an der 1:7-Packung, die der ASC vom SV Bavenstedt mitnahm. Gleichzeitig offenbart dieses Ergebnis das größte Manko der Gäste: Schon 57 Mal schlug es in dieser Saison beim Tabellen-13. ein – mehr Gegentreffer ließ kein Landesligist in der aktuellen Serie zu.

Schultalbers will aus dieser Statistik allerdings keine vorschnellen Schlüsse ziehen: „Alle Mannschaften haben momentan unter der Dauerbelastung der Nachholspiele zu leiden – deshalb ist in der Landesliga zurzeit alles möglich. Und bis zur 70. Minute hat Nienburg in Bavenstedt stark gespielt“, weiß er aus dem Bericht eines „Spions“.

Um den laut „Schulti“ „sauschnellen“ Pingel sollen sich die Verteidiger der Gastgeber abwechselnd kümmern. Ebenso warnt der SG-Coach vor dem flinken und torgefährlichen Manuel Harmening. Die ASC-Abwehrreihe muss hingegen ohne Kai Stallmann auskommen, der noch eine Rot-Sperre abbrummt.

Nach diesem „Derby“ haben die Diepholzer bis Ostermontag noch drei Spiele vor der Brust – davon eins am 23. April auf eigenem Platz gegen den TSV Stelingen. „Am Ende dieses Programms will ich 40 Punkte haben“, wünscht sich Schultalbers, um das Ticket für die nächste Landesliga-Saison sicher zu haben. Während er bereits für die kommende Serie zugesagt hat, will Frank Werner als sportlicher Leiter die weiteren Personalplanungen im Team voraussichtlich nächste Woche abschließen.

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