Volkmann: „Es ist das Ziel, Trainer zu werden“

Hat noch viel vor: Okels Spielertrainer Rico Volkmann. Foto: Krüger

Okel – Rico Volkmann ist offen für alles: Spielertrainer, Teil eines Duos oder alleiniger Chefcoach. Für den derzeitigen Spielertrainer des Bezirksligisten TSV Okel ist lediglich eines klar: Ohne Fußball geht es nicht, und „es ist auf jeden Fall das Ziel, Trainer zu werden“. Am liebsten im Herrenbereich. „Im Jugendbereich sehe ich mich jetzt eher noch nicht“, meint der 28-Jährige: „Vielleicht in ein paar Jahren, wenn man selbst eine Familie hat. Aber erst einmal würde ich gerne bei den Herren bleiben.“

Dabei könne er sich auch vorstellen, „vielleicht mal eine Saison alleine“ Chef zu sein, ein Tandem kommt für ihn allerdings genauso infrage. Auch wegen der Erfahrungen, die er in seinen mittlerweile fast drei Jahren als Teil eines Duos in Okel bereits gemacht hat. „Wenn die Chemie passt, ist es auf jeden Fall eine gute Lösung“, erklärt der Stürmer, der den TSV Okel derzeit gemeinsam mit Lutz Schröder betreut: „Die Aufgaben verteilen zu können, ist schon gut. Es ist schwierig, wenn man alleine da steht und für 15 oder mehr Leute verantwortlich ist.“

Mittlerweile hat sich die Trainer-Situation in Okel geklärt: Schröder konnte vom Verein dazu überredet werden, noch ein Jahr als Coach dranzuhängen – natürlich wieder mit Volkmann als spielenden Kompagnon an seiner Seite (wir berichteten).

Für die Zeit danach wird die Suche nach einem Schröder-Nachfolger allerdings wohl wieder von vorne losgehen, denn Volkmann kann sich nicht vorstellen, das Team als Spielertrainer komplett alleine zu betreuen, wie er es eine halbe Saison lang schon einmal getan hatte. „Das geht überhaupt nicht“, erklärt der Stürmer: „Das ist viel zu viel Aufwand.“

Weniger Probleme hätte Volkmann damit gehabt, bei einem möglichen Schröder-Nachfolger, der alleiniger Coach hätte sein wollen, „ins zweite Glied zu treten“, betont der Ur-Okeler: „Als Spieler wäre ich dem TSV eh erhalten geblieben.“ fs

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