Vilser Mixed-Team siegt beim 24-Stunden-Rennen der Mountainbiker

Der Coup: RSV-Quartett wird Deutscher Meister

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So sehen Sieger aus (von links): Eckhard Pleuß, Manja Wall, Ralf Zeiseweis und Jan Erik Penning vom RSV Bruchhausen-Vilsen freuten sich über den Gewinn der deutschen Meisterschaft.

Br.-vilsen - Damit hatten Manja Wall, Jan Erik Penning, Eckhard Pleuß und Ralf Zeiseweis nicht gerechnet: Beim 24-Stunden-Rennen mit dem Mountainbike wurde das Mixed-Team vom RSV Bruchhausen-Vilsen völlig unerwartet Deutscher Meister. Ein Riesenerfolg für das Quartett und für den Verein!

„Ich bin sprachlos. Auf dem Podest zu stehen, ist schon eine tolle Sache. Aber gleich Deutscher Meister zu werden, ist schon riesig“, freute sich Youngster Penning. Und Routinier Pleuß fügte hinzu: „Dass wir es geschafft haben, ist einfach super. Damit konnte doch keiner rechnen.“

Herren-Mannschaft

schlägt sich wacker

Am Samstag um 14 Uhr fiel der Startschuss für zwei Vierer-Teams des RSV Bruchhausen-Vilsen in der Kategorie Mixed und Männer beim 24-Stunden-Mountainbike-Rennen um den Alfsee bei Osnabrück.

Für eine Runde benötigten die Besten eine Zeit von knapp unter einer halben Stunde. Gewechselt wurde gewöhnlich nach zwei Runden, und somit konnten sich die Fahrer drei Stunden zwischen den Einsätzen im Fahrerlager des anliegenden Campingplatzes erholen. Schlafen war in dieser Zeit allerdings kaum möglich.

Schon nach dem ersten Wechselzyklus zeichnete sich ab, dass Radcross-Weltmeisterin Manja Wall, Nachwuchstalent Jan Erik Penning, „Ecki“ Pleuß und Ralf Zeiseweis hervorragende Zeiten unter einer halben Stunde pro Runde hinlegten. Sie rangierten in der Anfangsphase auf Platz zwei und rutschten nach Defekt des bis dahin führenden Teams um Radcross- U23-Meister Felix Drumm an die Spitze.

Nach elf Stunden wurde auf eine Ein-Runden-Strategie umgestellt – es sollte funktionieren. Das komplette Vilser Team blieb auf Scott Rädern defektfrei und hielt die zwei Runden Vorsprung, die sich das zweitplatzierte Team um Felix Drumm nach Rahmenbruch eingehandelt hatte.

Pleuß wollte keinesfalls den Eindruck entstehen lassen, dass hier der Zufall am Werk war. Vilsens Topmann haute noch einmal zwei Fabelrunden raus und hielt den jagenden U23-Meister in Schach.

Das bedeutete nach 48 Runden den Meistertitel für die überglücklichen Sieger des RSV Bruchhausen-Vilsen.

Bei den Herren bewiesen auch die Vilser Rolf Hinners, Jens Rohlfing, Jörg Faimann und Carsten Lux, dass sie Großes vollbringen können und platzierten sich in der am stärksten besetzten Kategorie auf Teamplatz 21 (von 54) und absolvierten 42 Runden.

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