HSG Vilsen büßt Heimnimbus ein – 27:28

Torwart Beste sieht nach Kopftreffer rot

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Sah gestern die Rote Karte: Vilsens Torwart Jan-Christoph Beste.

Br.-Vilsen - Nach eineinhalb Jahren haben die Kreisoberliga-Handballer der HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf wieder ein Heimspiel verloren: Der Tabellenvierte unterlag gestern Abend Spitzenreiter TV Sottrum mit 27:28 (14:15). „Das ist ganz bitter für uns, denn jetzt haben wir den Anschluss nach oben erst einmal verpasst“, sagte Vilsens Trainer Steven Schäfer.

Die Schlüsselszene ereignete sich bereits in der elften Minute beim Stand von 6:7: Sottrums Hauke Herbst warf von der Rechtsaußenposition Vilsens Torhüter Jan-Christoph Beste den Ball ins Gesicht. Zuvor hatte er bereits zweimal dicht am Kopf vorbeigeworfen. Beste ließ sich zu einer Spielerbeleidigung hinreißen und sah von den Schiedsrichtern prompt die Rote Karte. Für ihn ging Fabian Robbe zwischen die Pfosten. Er hatte aus gesundheitlichen Gründen über ein Jahr lang pausiert. „Fabian hat gut gehalten“, lobte Steven Schäfer den Youngster.

Die Gäste führten mit den Haupttorschützen Hauke Herbst (10/5) und Benjamin Nijland (7) mit 11:7 (11.), doch in einer guten Phase drehten die Gastgeber mit fünf Treffern in Folge den Spieß zum 12:11 (25.) um. Die Sottrumer legten aber wieder vor – 17:14 (32.) und befanden sich beim 27:23 (53.) auf der Siegerstraße. Danach handelte sich Vilsens Moris Bolte wegen Meckerns eine Zeitstrafe ein. Die HSG stellte beim Stand von 24:28 (55.) auf eine offensive Deckung um, verkürzte 30 Sekunden vor Schluss auf 27:28. Constantin Pasenau und Philip Schnichels vergaben nacheinander das 28:28.

mbo

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