Vier Tore beim 5:2 gegen Leher TS / Aber Schwächen auf Abwehr-Außenpositionen

Marcel Dörgeloh drückt dem Spiel seinen Stempel auf

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Brinkums Torschützen auf einen Blick: Während Marcel Dörgeloh (rechts) vier Mal zulangte, traf Jannik Bender zum 4:2.

Brinkum - Von Gerd Töbelmann. Nach der Niederlage im Spitzenspiel gegen Blumenthal fand der Brinkumer SV gestern wieder zurück in die Spur. Gegen Aufsteiger Leher TS setzte sich das Team von Trainer Kristian Arambasic auf eigenem Platz mit 5:2 (3:0) durch, ließ dabei aber in der Deckung einige Schwächen erkennen. Mit vier Treffern war Marcel Dörgeloh der Matchwinner.

Gegenüber dem Liga-Hit in Blumenthal veränderte Arambasic sein Team auf drei Positionen. Inouss Boure Toure, Herman Mulweme und der erstmals im Punktspiel spielberechtigte Lars Tyca standen in der Startelf.

Und von der ersten Minuten an machten die Gastgeber, die diesmal auf dem Rasenplatz spielten, Druck. Bereits in der 13. Minute brachte Dörheloh die Brinkumer auf Kurs. Nach einem Foul am eifrigen, aber im Abschluss unglücklichen Mulweme schnappte sich Dörgeloh den Ball zum Ftreistoß und zirkelte das Spielgerät aus 18 Metern über die Mauer hinweg zum 1:0 ins Netz. So ging es auch weiter: Vergebene Chance Mulweme, Tor durch Dörgeloh – 2:0. Diesmal hatte Kai Tönsmeyer die Vorarbeit geleistet.

Brinkums Sturmlauf stockte lediglich in der 32. Minute etwas, als Mathis Peters einen Elfmeter von Marcel Wagner (Jendrick Meissner hatte gefoult) aus dem Eck kratzte. Danach war wieder Dörgeloh an der Reihe und komplettierte mit dem 3:0 (41.) seinen Hattrick.

Sollten die Bremerhavener etwa, wie zwei Wochen zuvor beim 0:9 gegen Meister Bremer SV, ähnlich unter die Räder kommen. Nein. Und dies lag an vereinzelten Schwächen auf den Abwehr-Außenpositionen der Brinkumer. Besonders auf der linken Seiten (erst Steven Holstein, dann Kevin Gibek) wurde nicht konzentriert gearbeitet. Nutzneißer dabei war zwei Mal LTS-Offensivkraft Michael Szczygiel, der in der 49. und 65. Minute jeweils nach Steilpass erfolgreich war.

Lehes Trainer Dennis Ley ärgerte sich nach der Partie tierisch darüber, „dass wir viel zu spät an unsere Chance geglaubt haben. Sonst wäre hier vielleicht noch etwas möglich gewesen“.

Dass es gestern nicht zu einer aus Brinkumer Sicht richtigen Zitterpartie wurde, lag an Kapitän Jannik Bender. In der 70. Minute schlug Kai Tönsmeyer eine Ecke flach an die Strafraumkante, wo Bender volles Risiko nahm und die Kugel mit seinem starken linken Fuß zum 4:2 im rechten, unteren LTS-Eck versenkte. „Das war sowas von wichtig. Danach ist der Gegner wieder etwas ruhiger geworden“, ging auch bei Arambasic der Puls wieder Richtung Normalität.

In den letzten Minuten dann wieder Schema F der ersten Halbzeit: Der agile Mulweme scheiterte am guten Keeper Marc Tietjen – Dörgeloh indes zeigte Vollstreckerqualitäten und staubte in der 86. Minute nach Vorarbeit des eingwechselten Hendrik Stannius zum 5:2-Endstand ab.

Keine Frage: Brinkum gehört zu den absoluten Topteams der Liga. Um aber en Titel zu holen, muss vorn besser abgeschlossen und hinten onsequenter verteidigt werden. Letztlich war die LTS im Meisterrennen kein Maßstab für die Mannschaft von Kristian Arambasic.

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