Allrounder des TuS Sulingen überzeugt als Innenverteidiger 

Der vielseitige Sandmann

Sulingens Allrounder Sören Sandmann (r.) kann auf mehreren Positionen spielen. Beim 5:1-Erfolg in Wetschen bot der 26-Jährige als Innenverteidiger eine gute Leistung. - Foto: Flügge

Sulingen - Von Matthias Borchardt. Einmal am Knie und einmal am Knöchel getroffen: Sören Sandmann, Allrounder beim Fußball-Landesligisten TuS Sulingen, steckte am Sonnabend im Südkreisderby zwei Fouls vom Wetscher Cristian Bauer-Nasui weg. Als Innenverteidiger bot der Akteur mit der Nummer 24 beim 5:1-Erfolg eine starke Vorstellung.

Der 26-Jährige übernahm den Part von Routinier Manuel Meyer, der aufgrund eines Magen- und Darminfekts passen musste. Sulingens spielender Co-Trainer lobte Sandmann: „Seine Leistung war in Ordnung. Er hat hinten nichts zugelassen und souverän gespielt.“ Der gebürtige Diepholzer will sich nicht in den Vordergrund stellen: „Das war eine gute Mannschaftsleistung, wir hatten das Spiel unter Kontrolle, haben es überlegen geführt.“ Die beiden Fouls von Cristian Bauer-Nasui empfand er als nicht so tragisch: „Das ist passiert.“

Sandmanns großes Plus ist seine Vielseitigkeit. Er kann nicht nur Innenverteidiger, sondern auch auf der Sechs oder als linker Verteidiger spielen. „Er ist überall einsetzbar, bringt seine Leistung“, sagt Manuel Meyer. Der zweikampfstarke Linksfuß legt sich auf eine Position nicht fest: „Das ist mir egal – hauptsache, ich spiele.“ Denn der 1,87 Meter große Fußballer weiß: „Alle sind bei uns heiß, der Konkurrenzkampf ist groß.“

Fußballerisch ist Sandmann gut ausgebildet worden. Er begann bei den G-Junioren des BSV Rehden, wechselte später drei Jahre zum SV Werder Bremen und kehrte in seinem zweiten C-Junioren-Jahr zum BSV Rehden zurück. Mit seinem Heimatverein gewann er sowohl mit den B-Junioren als auch den A-Junioren den Bezirkspokal. Sandmann schaffte auf Anhieb den Sprung in die Erste des BSV Rehden, gehörte damals zum Oberliga-Kader. Aufgrund eines Studiums in Osnabrück wechselte er für eine Halbserie zum Landesligisten VfL Oythe, kickte anschließend noch ein Halbjahr beim Bezirksligisten SV Viktoria 08 Georgsmarienhütte. In der Winterpause der Spielzeit 2012/2013 schloss sich der Fan von Borussia Dortmund dem TuS Sulingen an.

Bei den Sulestädtern fühlt sich Sandmann pudelwohl, gehört zu den Stammspielern. Seine Allrounder-Qualitäten stellte er bereits in der noch jungen Saison eindrucksvoll unter Beweis. Im Niedersachsenpokal bot er zusammen mit Rajann Leymann auf der Doppel-Sechs beim 3:0-Erfolg über den Regionalliga-Aufsteiger Lupo Martini Wolfsburg eine Klasse-Leistung.

In der Spielzeit 2015/2016 belegte der TuS Sulingen in der Landesliga Platz drei und holte den Bezirkspokal. Was traut Sandmann seiner Mannschaft diesmal zu? „Wir wollen uns verbessern und im oberen Drittel landen“, sagt der Industrieverpacker, der abends in Diepholz die Technikerschule besucht. Einen Wunsch hat er: „Ich würde gern mit dem TuS Sulingen den Oberliga-Aufstieg schaffen.“ Zuzutrauen ist es dem Team von Coach Maarten Schops auf alle Fälle, aber in einer Serie kann viel passieren. Der Saisonstart ist jedenfalls geglückt, denn nach vier Meisterschaftspartien nehmen die Sulinger Platz sechs ein und stehen im Bezirkspokal als Cupverteidiger im Achtelfinale.

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