Brinkums Spartenleiter Jürgen Schneider ist nach Oberliga-Abstieg enttäuscht, aber nicht zu Tode betrübt

„Vielleicht ist es auch gut so“

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Kreiszeitung Syke

Brinkum - Von Gerd Töbelmann,,Heute haben wir es nicht vergeigt. Wir hätten mehr Punkte gegen Nordhorn II, Fredenbeck II oder auch Bissendorf holen müssen. Dann hätte es klappen können“, wirkte Brinkums Kapitän Carsten von der Heyde nicht gerade zu Tode betrübt, dass sein Team nach dem 33:40 (18:19) gegen die TSG Hatten-Sandkrug die Handball-Oberliga nach nur einem Jahr wieder in Richtung Verbandsliga verlassen muss. Das letzte Saisonspiel am Samstag in Bützfleth ist bedeutungslos.

Klar hätten sie gern weiter in der Oberliga gespielt, aber Spartenleiter Jürgen Schneider drückte das aus, was wohl auch im Team mehrheitsfähig ist: „Vielleicht ist es auch gut so, dass wir abgestiegen sind. Schließlich fehlen uns demnächst definitiv Torhüter Hauke Hellbernd und im Rückraum Ralf Warfelmann und mein Sohn Matthias. Auch für die Zuschauer ist es in der Verbandsliga vielleicht interessanter, hier in die Halle zu kommen, wenn die Mannschaft wieder oben mitspielt.“

Hellbernd legt auf privaten und beruflichen Gründen eine Pause ein; Schneider geht beruflich für ein halbes Jahr nach China, und bei Warfelmann wurde nun doch ein kompletter Abriss des vorderen Kreuzbandes diagnostiziert. Die OP erfolgt am 18. Juni. Ob „Waffel“ danach überhaupt noch Lust auf Handball hat, ist nicht abzusehen. Doch das von Schneider genannte Trio könnte noch Zuwachs bekommen. Kreisläufer Meik Schäfer liegen zwei Angebote anderer Clubs vor. „Ich muss erst deren Spiele am kommenden Wochenende abwarten. Danach werde ich mich entscheiden“, meinte Schäfer.

Routinier Helmut Hinrichs, erst in dieser Saison in Brinkum eingestiegen, meinte auf die Frage, ob er bleiben werde: „Wohl eher nicht.“ Fragezeichen stehen aber auch hinter Keeper Aschkan Sadeghi, Linksaußen Julian Wilkens oder aber Rückraumspieler Marco Walker.

Nun ist es aber nicht so, als müsse Trainer Sven Engelmann ein komplett neues Team zusammenstellen. Kapitän Carsten von der Heyde erklärte Minuten nach dem bitteren Abstieg: „Ich möchte ein Zeichen setzen und werde in Brinkum bleiben. Mir ist die Klasse nicht so wichtig. Es macht mir mit den Jungs einfach Spaß hier.“

Dieses Zeichen hat Linkshänder Nicolas Karnick, der Aufsteiger der Saison in Brinkum, offenbar verstanden. „Ich habe zwar einige Anfragen und auch Angebote von anderen Vereinen vorliegen, werde aber hier weitermachen. Nach nur einem Jahr schon wieder zu wechseln, finde ich blöd“, erklärte der Sottrumer. Auch die Routiniers Maik Bhola und Stefan Schröder hängen mindestens noch ein Jahr dran, was auch für Linksaußen und Strafwurf-Spezialist Christoph Schneider gilt.

Trainer Sven Engelmann meinte nach dem Match: „Wir müssen das erst einmal sacken lassen und dann sehen, dass wir ein gutes Team für die Verbandsliga aufbauen. Ich hoffe, dass uns das gelingen wird. Zeit dafür ist genug vorhanden.“

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