Mehrere Starts in Wüsting

Okeler Kevin Martsch reitet bei „Urban Classx“

Der Okeler Springreiter Kevin Martsch (hier auf Quando Vengo) reitet beim Hallenturnier in Wüsting.
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Der Okeler Springreiter Kevin Martsch (hier auf Quando Vengo) sattelte beim Hallenturnier in Wüsting gleich mehrere Pferde.

Wüsting – Nur bei einem von seinen sieben Starts ist Kevin Martsch eine Platzierung geglückt. Unzufrieden mit seinem Auftritt bei den „Urban classx“ in Wüsting war der Springreiter dennoch keinesfalls. Komplett zufrieden allerdings eben auch nicht. „Für die meisten meiner Pferde war es das erste Hallenturnier. Sie waren nicht schlecht, aber noch nicht in der eigentlichen Form“, erklärte Martsch, der für den RFV Okel startet.

  • Kevin Martsch vom RFV Okel reitet bei den „Urban classx“ in Wüsting mehrere Pferde.
  • In der höchsten Prüfung ist er gleich dreimal dabei.
  • Den Sieg holt sich Laura Klaphake aus Steinfeld.

Eine kurze Erklärung zu den „Urban classx“: Hierbei handelt es sich um eine Indoor-Turnierserie für Berufs- und Amateurreiter, die auf dem Gelände der LandtageNord in Holle-Wüsting ausgetragen wird. Bis Ende Dezember soll pro Woche ein Turnier ausgerichtet werden, zumindest strebt Organisator Helmut Urban das an. Bei der nächsten Veranstaltung, die an diesem Donnerstag beginnt, wird Martsch erneut an den Start gehen. „Dann bin ich an drei Tagen dabei“, erzählte der Springreiter und meinte weiter: „Viele Gelegenheiten gibt es nicht, deshalb ist das eine gute Möglichkeit, um die jungen Pferde weiter auszubilden.“

Die Auftaktveranstaltung der Serie hatte Martsch unterdessen nur an einem Tag besucht. In der Ein-Stern-M-Prüfung stellte der RFV-Reiter dabei zwei Pferde vor. Auf der siebenjährigen Stute Intervinia beendete er das Springen mit 13 Strafpunkten auf Rang 63. Besser lief es da schon mit dem Wallach Quatja. Eine Stange riss das Okeler-Duo nicht, jedoch überschritt es die erlaubte Zeit und notierte in 79,72 Sekunden somit zwei Strafpunkte – gleichbedeutend mit Platz 30. Martsch: „Meine jungen Pferde waren auch noch nicht so vertraut mit einem Zelt als Abreiteplatz. Wir fahren jetzt noch mal hin, sodass wir auch in der Halle richtig in den Gang kommen.“

Mit Quando Vengo klappte es in der aufbereiteten Eventhalle derweil bereits mehr als ordentlich. Den Parcours des M**-Springens durchquerte Martsch mit dem achtjährigen Wallach in 73,97 Sekunden fehlerfrei. In der Endabrechnung bedeutete dies Platz fünf in der ersten Abteilung für das RFV-Duo. „Auf eine vordere Platzierung waren wir gar nicht aus, wir wollten erst mal in der Halle Fuß fassen. Aber es hatten dann eben doch recht viele Starter vier Fehler“, berichtete Martsch, der in dieser Prüfung ebenfalls Quatja vorstellte. Mit acht Fehlerpunkten beendete er das Springen mit dem Wallach letztlich auf dem 35. Rang.

Eine Nullrunde mit Quando Vengo - aber keine Platzierung

In der höchsten Prüfung des Auftaktturniers, ein Ein-Sterne-S-Springen, stellte der Okeler Reiter dann gleich drei Pferde vor. Auf dem Wallach Cerolino notierte Martsch 16 Fehlerpunkte – Platz 27. Mit Intervinia brach er den Parcours vorzeitig ab. Dagegen glückte ihm mit Quando Vengo eine Nullrunde in 71.07 Sekunden. Für eine Platzierung reichte diese Zeit trotzdem nicht. Am Ende sprang der 14. Platz heraus.

„Das hat mich etwas überrascht. Ich bin nicht der schnellste Reiter“, sagte Martsch lachend und meinte weiter: „Allerdings hatte ich das Gefühl, dass wir eigentlich recht zügig unterwegs waren. Vengo hat aber bewiesen, dass er schon gut dabei ist.“ Martsch zählt den Wallach jedenfalls zu seinen Spitzenpferden. Den Sieg in dem starken Starterfeld sicherte sich übrigens die deutsche Nationenpreisreiterin Laura Klaphake (Steinfeld).

Neben Kevin Martsch starteten bei den „Urban classx“ in Wüsting noch weitere Reiter aus dem Kreis Diepholz. Irina Dierks vom RV Heiligenrode stellte in dem M*-Springen mit C-You und „Die is et“ etwa zwei Pferde vor: Auf Erstgenanntem blieb sie strafpunktfrei. Mit ihrer Zeit von 74,14 Sekunden verpasste sie als 25. jedoch knapp eine Platzierung. Mit der Stute „Die is et“ riss sie unterdessen eine Stange in 73,58 Sekunden – gleichbedeutend mit Rang 46. Dierks Vereinskameradin Johanna Sophie Ewald hatte mit ihrem 18-jährigen Wallach Orleans zwei Auftritte: Die Zwei-Phasen-L-Springprüfung beendete das Duo auf Rang 18. Im L-Punktespringen landete Ewald auf dem 45. Platz.

Maren True aus Heiligenrode auf Platz fünf und neun

Mit Martha-Louise Schwantz und Maren True vertraten noch zwei Reiterinnen den RV Heiligenrode. Erstgenannte stellte ihre Stute Lakota Sioux in der M*-Punktspringprüfung vor – in der Endabrechnung belegte Schwantz den 33. Rang.

Unterdessen platzierte sich True zweimal: Auf Pippilotta Pfefferminza Viktua wurde sie bei der A**-Springprüfung Neunte. Mit „Von.nix.Kommt.nix“ schloss sie das L-Punktespringen auf Platz fünf ab.

Außerdem startete in Wüsting mit Gesine Maaß noch eine Reiterin des RFV Diek-Bassum. In der A**-Springpferdeprüfung wurde sie mit Companero 43., mit Dolentio landete sie einen Rang dahinter.

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