Wagenfelder Paul Bergen Zweiter beim Bundesnachwuchschampionat

Viel Lob vom Bundestrainer

Überzeugte: Paul Bergen vom RV Wagenfeld freut sich auf Bünteeichen Monja über den Vize-Titel im Bundesnachwuchschampionat. Bundestrainer Peter Teeuwen bescheinigt dem 14-Jährigen eine gute Zukunft im Ponysport. - Foto: Pantel

Verden/Wagenfeld - Paul Bergen ist Vize-Champion der Ponyspringreiter. Der 14-Jährige vom RV Wagenfeld holte in einem spannenden Finale mit Pferdewechsel Platz zwei im Bundesnachwuchschampionat. Insgesamt 22 Paare aus dem gesamten Bundesgebiet gingen in der bedeutenden Prüfung für Nachwuchstalente bis 16 Jahre an den Start, die erneut im Rahmen des Verdener Hallenturniers Ver-Dinale ausgetragen wurde.

Im Einlaufspringen des Bundesnachwuchschampionats der Ponyspringreiter auf L-Niveau rangierte Paul Bergen mit der zehnjährigen Pony-stute Bünteeichen Monja auf Platz vier (Wertnote 8,4). Im folgenden M*-Parcours waren neben den guten Sitzgrundlagen auch fleißiges Reiten nach vorne, das Ausreiten der Linien sowie ein Übergang zum Trab gefragt. Dort erreichte das Paar mit einer souveränen Runde eine 8,8 auf der Notenskala bis 10,0. Damit zog Paul Bergen als Zweitbester ins Finale ein. „Das war mein Ziel“, freut sich der 14-Jährige.

Im Finale hieß es dann Ponys tauschen. „Der Erste tauscht mit dem Vierten, der Zweite mit dem Dritten“, erläutert Paul Bergen, der zum ersten Mal eine Prüfung mit Pferdewechsel bestritt. Außer dem Sattel darf – wie bei einer Weltmeisterschaft – nichts verändert werden. Vor den Zuschauern haben die Jugendlichen dann zwei Minuten Zeit, das Pony des Konkurrenten abzureiten und vier Probesprünge zu machen. „Das ist schon ungewohnt“, sagt der Neuntklässler.

Ein Springfehler mit Fremdpony Polly drückte seine zweite Note auf 7,5. Im Endergebnis reichten die 16,3 Punkte zu Platz zwei. Die Siegerschärpe holte die amtierende Doppel-Europameisterin der Pony-Vielseitigkeit, Anna Lena Schaaf, aus dem Rheinland (17,4 Punkte). Dritte wurde die Vorjahressiegerin Johanna Beckmann aus Brunsbüttel (14,0). Rang vier ging an Victoria Steiniger aus Bayern (12,4).

Bundestrainer Peter Teeuwen bescheinigte Paul Bergen eine gute Zukunft im Ponyspringsport. Sein großes Plus seien Nervenstärke und Übersicht im Parcours, lobte er. Der Wagenfelder werde diese Saison sicher auch internationale Einsätze bekommen.

Es sei eine super Atmosphäre für die Kinder gewesen, bilanzierte Kommentator Tjark Nagel – eben wie eine WM mit Pferdewechsel. Dabei komme es einfach auf gutes Reiten an, und dass sie dem schon recht hohen Druck standhielten, unterstrich der internationale Springprofi und lobte den „sehr hohen Leistungsstandard“ der Jugendlichen. „Ich war vorher schon aufgeregt“, räumt Paul Bergen ein. „Im Parcours ist das dann aber vorbei“, betont der 14-Jährige. - sor

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