Für Finken steht Klassenerhalt an erster Stelle

„Verzicht hätte keinen Sinn gemacht“

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Auf Weyhes Defensivmann Sehon Deniz dürfte in der Regionalliga viel Arbeit warten. ·

Weyhe - Keine Frage, Holger Finken tritt ein schweres Erbe an. Vier Jahre lang coachte Horst Braakmann höchst erfolgreich die B-Jugend des SC Weyhe in der Regionalliga, ehe er zur kommenden Saison zum Liga-Konkurrenten aus Oberneuland wechselte.

Nun soll es also Finken richten – und diesem ist die Schwere der Aufgabe durchaus bewusst: „Für uns geht es nur darum, die Klasse zu halten. Alles andere wäre reine Augenwischerei.“ Ein Ziel, dass allerdings in der vergangenen Saison deutlich verfehlt wurde. Obwohl sich die Weyher Youngster im Schlussspurt als durchaus Regionalliga-tauglich erwiesen, landeten die „Braakmänner“ am Ende auf dem vorletzten Rang – einem Abstiegsplatz. Doch der SCW hatte Glück im Unglück. Durch den Aufstieg des jüngeren Jahrgangs blieb Weyhe der Sturz in die Verbandsliga erspart.

Aber macht ein erneutes Antreten in der zweithöchsten deutschen Jugendklasse nach den Eindrücken des letzten Jahres überhaupt Sinn? Für Finken gibt es darüber keine zwei Meinungen: „Die Jungs können von der hohen Spielklasse nur profitieren. Diese Erfahrung nimmt ihnen niemand mehr. Ein Regionalliga-Verzicht hätte für mich wenig Sinn gemacht.“ Zumal Finken sein Team für die anspruchsvollen Aufgaben gut gerüstet sieht.

In erster Linie baut er bei der Mission Klassenerhalt auf seine stabile Defensive: „In Keeper Benett Knake, den beiden Manndeckern Sehon Deniz und Marlo Siech sowie unseren Mittelfeld-Abräumern Julian Heusmann und Alexander Pestowski steht mir extrem viel Qualität zur Verfügung. Das sind zusammen mit Regionalliga-erfahrenen Kräften wie Florian Heil oder Marc Meunier unsere Trümpfe im Abstiegskampf. Wir dürfen nur wenig zulassen und müssen im Zentrum gut stehen.“

Ein ähnlicher Ansatz wie bereits unter der Regie von Braakmann, doch im Gegensatz zu seinem Vorgänger verzichtete Finken auf namhafte Neuzugänge aus ganz Norddeutschland. Stattdessen vertraut er bewusst Kickern aus der Region. Laut Finken eine alternativlose Entscheidung: „Durch Spieler aus dem Weyher Umland wird ein wesentlich größeres Wir-Gefühl erzeugt. Mit diesem Pfund müssen wir wuchern. So nehmen wir wieder den gesamten Verein mit ins Boot, so dass alle hoffentlich geschlossen hinter den Jungs stehen.“

Ob dies indes zum Klassenerhalt reicht, bleibt abzuwarten. Einen kleinen Aufschluss, in welche Richtung die Reise geht, dürfte bereits der Auftakt geben. Am Samstag gastieren die B-Junioren um 11.00 Uhr beim Niendorfer TSV und hoffen laut Finken selbstredend „auf einen möglichst erfolgreichen Start“. · drö

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