Recht erzielt neun Tore gegen ATSV Habenhausen II

Verstärkte HSG Barnstorf/Diepholz II gewinnt 28:14

Spielpraxis bekommen: Der Ex-Wagenfelder Hendrik Kruse (am Ball) erzielte für den Verbandsligisten HSG Barnstorf/Diepholz II beim 28:14 über den ATSV Habenhausen II ein Tor.

Diepholz – Mit Finn Richter und Nils Mosel hat Handball-Verbandsligist HSG Barnstorf/Diepholz II einfach mehr Qualität. Aufgrund der angespannten personellen Lage sprangen die beiden Routiniers am Samstag in die Bresche und feierten mit der Mannschaft einen 28:14 (16:7)-Erfolg über den ATSV Habenhausen II. Der 37-jährige Mosel steuerte zum zweiten Saisonsieg sieben Tore bei. Der 33-jährige Richter ging zwar leer aus, aber der Rückraumakteur spielte vor allem in der ersten Halbzeit Linksaußen Sascha Recht mehrfach frei, der sich insgesamt neunmal in die Torschützenliste eintrug.

Barnstorfs Trainer Raul-Lucian Ferent wirkte nach der Partie erleichtert: „Wir brauchten diese zwei Punkte. Vor allem mit der Leistung in der ersten Halbzeit bin ich sehr zufrieden.“

In guter Verfassung präsentierte sich Torhüter Manuel Pauli, der nicht nur drei Siebenmeter von Jan Häusler (zwei) und Sönke Marz hielt, sondern auch noch weitere Bälle parierte. Der 35-Jährige freute sich über die zwei Punkte: „Das war eine starke Teamleistung. Vor allem der Mittelblock der 6:0-Abwehr mit Malte Helmerking und Dennis Wulf stand gut. Wir haben bewiesen, dass wir es besser können.“

Im Duell der beiden Oberliga-Reserven erwischten die Gastgeber in der Diepholzer Mühlenkamphalle einen ordentlichen Start, führten nach einem Treffer von Recht mit 4:1 (7.). Bis zum 5:7 (14.) durch einen von Häusler (6/2) verwandelten Strafwurf blieben die Habenhauser dran. Es folgte ein energischer Zwischenspurt der Barnstorfer, die nach Treffern von Mosel (2), Recht (2) und Martin Golenia auf 12:5 (22.) davonzogen. Kurz vor der Pause erhöhten Golenia mit verwandeltem Strafwurf, Recht per Doppelpack und Helmerking von 12:7 (26.) auf 16:7.

Nach dem Wechsel leisteten sich beide Mannschaften technische Fehler und warfen Fahrkarten. Wulf und Golenia scheiterten mit Siebenmetern an Habenhausens Keeper Nils Wilshusen. Spätestens beim 25:12 (53.) durch den Ex-Wagenfelder Hendrik Kruse war die einseitige Begegnung gelaufen.

Bereits morgen geht´s für die HSG Barnstorf/Diepholz II weiter, dann stellt sich um 20.30 Uhr der Tabellensechste TSV Daverden in der Diepholzer Mühlenkamphalle vor. „Das wird ein sehr schweres Spiel für uns, denn der TSV Daverden ist auf allen Positionen gut besetzt und spielt schnell nach vorn“, sagt Ferent. Für den privat verhinderten Pauli hütet Simon Schreiner das Tor. Und Recht fehlt aus familiären Gründen.

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