„Württemberg-Cup“: Bassum steht nach 2:0 gegen Brinkum im Finale / Sudweyhe 3:1

Verkehrte Welt: Olli Meyer legt auf – Max Hahnel trifft

Bassums Joe Badal (re.) ist hier einen Tick eher am Ball als Brinkums neuer Angreifer Benjamin Schlon. ·

Ristedt - Von Gerd TöbelmannBeim 12. Ristedter Fußball-Turnier um den „Württemberg-Cup“ stehen die ersten Endrundenteilnehmer fest. Durch ein 2:0 gegen den letztjährigen Finalisten Brinkumer SV qualifizierte sich Bezirksligist TSV Bassum als Sieger der Gruppe A für das große Finale am Freitag. Die Brinkumer spielen zuvor um Platz drei. In einer weiteren Partie sicherte sich Kreisligist TuS Sudweyhe durch ein 3:1 gegen den SC Weyhe (Landesliga Bremen) den dritten Gruppenplatz.

TuS Sudweyhe - SC Weyhe 3:1 (1:1): „Schön, dass wir nach zwei Niederlagen mit einem Erfolgserlebnis das Turnier verlassen können. Gegenüber der 1:6-Klatsche gegen Bassum war das heute viel besser“, freute sich Sudweyhes Co-Trainer Uwe Behrens. Weyhes Ex-Trainer Holger Finken, der den urlaubenden Cheftrainer Dirk Pistol vertrat, bat bei den Weyhe-Fans um Verständnis: „Wir haben so viele neue Leute, dass das eben noch Zeit braucht. Zudem hatte ich heute auch nicht die beste Mannschaft beisammen.“

In einer unglaublich schlechten ersten Halbzeit, die geprägt war von Stockfehlern, brachte Jannick Funck die Sudweyher mit einem 25-Meter-Freistoß mit 1:0 (18.) in Führung. Oliver Rozehnal glich in der 25. Minute nach einem Missverständnis zwischen TuS-Keeper Kevin Rajes und seinem Verteidiger Marcel Wöbken zum 1:1 aus.

Nach dem Wechsel war der Kreisligist viel effektiver und schickte Weyhe mit Toren durch Maik Behrens (65.) und Max Jacobs (69.) mit dem 3:1 ans Tabellenende.

TSV Bassum - Brinkumer SV 2:0 (2:0): Die knapp 250 Zuschauer bekamen in diesem Match erheblich mehr geboten. Im Endspiel um Gruppensieg und Finalteilnahme gaben beide Teams von der ersten Sekunde an Vollgas. Brinkum bestimmte dabei optisch das Geschehen – Bassum war dagegen vorm BSV-Tor kalt wie eine Hundeschnauze. Vor allem der nicht gerade als Torjäger bekannte Max Hahnel. 13. Minute: Einen abgewehrten Schuss des eigentlichen Knipsers Oliver Meyer drückte Hahnel über die Linie – 1:0. 17. Minute: Diesmal knallte Meyer eine Flanke von links in die Mitte, wo Hahnel dankbar abnahm – 2:0.

Bassums Coach Stefan Stindt übte hinterher ironische Selbstkritik: „Der Trainer hat eben keine Ahnung, dass er den Max Hahnel nicht immer im offensiven Bereich bringt . . .“

Ganz so schlimm mit der Unkenntnis ist’s dann aber doch nicht, denn Stindt, im Vorjahr mit seinem Team Dritter, hatte vor dem jetzigen Turnier gemeint: „Wir wollen besser abschneiden als 2010.“ Auftrag erfüllt – und die 500 Euro Siegprämie zumindest in Sichtweite.

Kollege Frank Thinius war zwar nicht am Boden zerstört, meinte aber: „Uns wurden erstmals etwas die Grenzen aufgezeigt. Wir haben Probleme, wenn wir das Spiel machen müssen und verfügen darüber hinaus über keinen echten Torjäger. Bassum hat das Spiel heute taktisch diszipliniert verdient gewonnen.“

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