Verdientes 3:0 beim HSC Hannover / Rückkehrer Koc mit Doppelpack / Lob von Brinkmann

TuS Sulingen findet in die Spur zurück

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Sulingens Pierre Neuse (links) kam gestern in Hannover zu einem 3:0-Erfolg.

Sulingen - Die Kritik an den Leistungen seiner Mannschaft (wir berichteten) war deutlich gewesen. Und Walter Brinkmann, Trainer des Fußball-Landesligisten TuS Sulingen, hat seine Spieler damit auch bei der Ehre gepackt. Denn im Auswärtsspiel beim HSC Hannover boten die Sulinger gestern wieder einmal eine ganz starke Vorstellung und gewannen am Ende auch hochverdient mit 3:0 (1:0). „Wir waren von der ersten Minute an da. Jeder Einzelne hat seine Stärken ausgespielt“, freute sich der TuS-Trainer.

Die Gäste waren von Beginn an hochkonzentriert, standen in der Defensive sehr gut und ließen somit auch nichts anbrennen. „Wir haben den Gegner zu keiner Phase der Partie zu irgendetwas eingeladen“, meinte Brinkmann.

Auf der anderen Seite spielten die Sulinger immer wieder gut nach vorn und hatten in der 20. Minute auch die erste dicke Möglichkeit: Nach einem Zuspiel von Tim Rieckhof hämmerte Erdal Ölge den Ball an die Unterkante der Latte. Von dort sprang die Kugel zurück ins Feld.

Neun Minuten später fiel dann aber doch die mittlerweile auch verdiente Führung. Nach einem Zusammenspiel über die linke Seite von Rieckhof und Salam Garaf kam der Ball in die Mitte zu Mehmet Koc, und der Stürmer vollstreckte mit einem satten Rechtsschuss aus acht Metern zum 1:0 (29.).

Unmittelbar nach dem Wechsel erhöhten die Sulinger auf 2:0. Rajann Leymann legte den Ball zu Koc ab, der zog drauf, Hannovers Keeper Andre Wessolleck konnte den Ball nicht festhalten, und Ölge drückte die Kugel im Nachsetzen zum 2:0 über die Linie (50.).

Damit gaben sich die Sulinger aber noch nicht zufrieden. In der 70. Minute trugen die Gäste einen Konter schnell vor, Ölge passte quer zu Koc, der den Ball dann nur noch reinzuschieben brauchte – 3:0. Damit hatte sich der Stürmer nach drei Spielen Sperre mit einem Doppelpack eindrucksvoll zurückgemeldet. „Natürlich hat Mehmet eine besondere Qualität. Die hat er wieder gezeigt. Doch es gehört auch eine Mannschaft dazu“, wollte Brinkmann seinen Topstürmer nicht herausheben. Vielmehr lobte der 52-Jährige das Kollektiv. „Wir hatten eine gute Körpersprache und haben alle unsere Stärken auf den Platz gebracht“, strahlte Brinkmann: „Das war eine richtig gute Mannschaftsleistung.“ Diese sei aber auch nötig gewesen, denn „wir hatten schon einen gewissen Druck“.

flü

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