Verdienter Sieg beim FC Sulingen / Hausherren geben 2:1 aus der Hand

4:2 – Hoya gibt bei Meyers Abschied den Spielverderber

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Passend in den FC-Vereinsfarben erhielt der scheidende Sulinger Trainer Dirk Meyer (2.v.r.) von den Vorstandsmitgliedern Patrick Sarre (re.) und Lars Grunert (3.v.r.) ein Nationaltrikot mit der „47“, dem Gründungsjahr des Clubs. Mit einem edlen Tropfen wurden Torben Schoof (li.) und Alexander Poda (2.v.l.) verabschiedet.

Sulingen - Von Arne Flügge. Nasskaltes Schmuddelwetter, ein Dankeschön in frostiger Atmosphäre, eine Einwechslung mit fatalen Folgen und ein Gegner als Spielverderber: Der letzte Auftritt von Dirk Meyer als verantwortlicher Trainer von Fußball-Bezirksligist FC Sulingen verlief für den 37-Jährigen nicht gerade wunschgemäß. Ursache dafür war eine kampfstarke SG Hoya, die sich am Ende auch in der Höhe verdient mit 4:2 (1:1) durchsetzte und dem Tabellenzweiten damit einen Dämpfer verpasste.

„Wir haben einfach unsere PS nicht auf den Platz bekommen“, urteilte der Coach später, „wir haben nicht das abgerufen, was wir können.“ Hoyas Spielertrainer Wojtek Pilarski strahlte indes: „Die Mannschaft hat super gekämpft, auch nach dem Rückstand sind wir zurückgekommen. Das war richtig klasse.“

Von Beginn an lieferten sich beide Mannschaften ein abwechslungsreiches Spiel mit Chancen hüben wie drüben. Nachdem Svend Kafemann in der sechsten Minute knapp für die Sulinger verzogen hatte, fiel auf der anderen Seite das 1:0. Nach einem langen Pass von Daniel Nadolski auf die rechte Seite rutschte die Kugel zunächst Teamkollege Lars Mrowczynski unter dem Schlappen durch, dann säbelte FC-Linksverteidiger Benjamin Barth über den Ball. Der kam so durch Freund und Fein hinweg zu Dennis Böschen, der nicht lange fackelte und per Flachschuss aus halbrechter Position zum 1:0 traf (27.).

Fortan entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Kafemann schoss freistehend drüber (31.), Böschens Kopfball entschärfte FC-Keeper Tobias Plümer (32.), ehe Patrick Langhorst zwei Mal den Ausgleich für die Sulinger vergab (37./38.). Der fiel dann in der 40. Minute. Jan-Berendt Boyer foulte Torben Wiegmann im Strafraum, und den Elfmeter versenkte Plümer zum 1:1. „Ich war noch dran, bin aber nicht mehr richtig hinter den Ball gekommen“, meinte Hoyas Torwart Hauke Schröder.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. Nur 30 Sekunden waren gespielt, da lupfte Langhorst den Ball nach einer Kafemann-Vorlage zur Sulinger 2:1-Führung ins Netz. „Danach haben wir gut gespielt“, urteilte Dirk Meyer.

Doch Wojtek Pilarski riss die Gastgeber dann aus allen Siegesträumen. Mit einem 20-Meter-Hammer genau in den Winkel erzielte der Spielertrainer den Ausgleich für Hoya (51.). „Dass der genau in den Knick geht, ist schon irre. So ein Ding gelingt einem vielleicht alle fünf Jahre“, meinte der Torschütze. Bei den Sulingern gingen danach die Köpfe runter.

Als Meyer dann Lukasz Konopinski einwechselte, ahnte der Coach nicht, dass diese Maßnahme Folgen haben sollte. Nach einem Fehler von Konopinski bediente Payman Alcheikh in der Mitte Dennis Böschen, der den Ball volley ins Netz hämmerte – 3:2 (74.). Und in der 87. Minute war Konopinski wieder nicht auf der Höhe – Lars Mrowczynski traf zum 4:2. „Es war eine verdiente Niederlage“, räumte Meyer ein. Der Coach war auf der anderen Seite froh, dass der Rummel um seine Person nun vorbei ist „und ich jetzt mal zur Ruhe komme“.

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