Verbandsligist unterliegt TuS Rotenburg 27:39

Brinkum in Hälfte zwei total von der Rolle

Eigentlich war Brinkums Trainer Sven Engelmann (l.) und Routinier Stefan Schröder nach dem 27:39 nicht zum Lachen zumute.
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Eigentlich war Brinkums Trainer Sven Engelmann (l.) und Routinier Stefan Schröder nach dem 27:39 nicht zum Lachen zumute.

Brinkum - Die Fehlerquote war einfach zu hoch: Die abstiegsgefährdeten Verbandsliga-Handballer des FTSV Jahn Brinkum unterlagen gestern gegen Aufsteiger TuS Rotenburg mit 27:39 (11:17). Der Tabellenletzte offenbarte besonders in der zweiten Hälfte arge Schwächen in der Deckung. „Wir haben nicht mehr als Verbund in der Abwehr gearbeitet. Außerdem bin ich von der Einstellung einzelner Spieler enttäuscht“, unterstrich Brinkums Trainer Sven Engelmann. Eine ordentliche Leistung bot der eingewechselte Torhüter Andreas Stelljes, der 51-Jährige parierte einen Siebenmeter und weitere 14 Bälle.

Bis zum 5:5 (8.) durch Daniel Schlichting hielten die Gastgeber mit, doch danach setzten sich die Gäste auf 8:5 (11.) ab und erhöhten mit dem Haupttorschützen Luka Bruns (10/6) auf 13:8 (19.). Zwar verkürzte Leistungsträger Christoph Schneider (10/1) vom Kreis zum 9:13 (20.), aber bis zur Pause bauten die Rotenburger ihren Vorsprung auf 17:11 aus.

Nach dem Wechsel brachte Schneider die Heimmannschaft noch einmal auf 17:20 (38.) heran, doch danach war es mit der Herrlichkeit endgültig vorbei. Die technischen Fehler häuften sich. Die Rotenburger erzielten allein 14 Gegenstoßtore, zogen über 26:18 (44.) auf 29:19 (47.) davon. „Danach ging das muntere Toreschießen weiter“, schüttelte Engelmann nur mit dem Kopf. Sein Protokoll wies gleich 22 technische Fehler und 25 Fahrkarten aus. „Die Abwehr stand überhaupt nicht mehr“, monierte der Jahn-Coach.

FTSV Jahn Brinkum: J. Schröder, Stelljes (ab 25.) - Owsianowski (1), Schneider (10/1), Brüggemann, Schlichting (3), St. Schröder, Albers (4/1), Beckmann (2), Burgdorf (4), Gums (3).

mbo

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