Verbandsligist gewinnt bei TuRa Marienhafe 38:33 / „Es hat richtig Spaß gemacht“

Brinkum lässt es krachen

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Sorgte aus der zweiten Reihe für Gefahr und trug sich beim 38:33 siebenmal in die Torschützenliste ein: Brinkums Rückraumakteur Matthias Schneider (r.).

Brinkum - So viele Tore werfen die Verbandsliga-Handballer des FTSV Jahn Brinkum in der Regel nicht. Doch diesmal taten sie es: Mit 38:33 (19:19) gewannen sie am Sonnabend bei TuRa Marienhafe. „Das war ein Torfestival – und es hat richtig Spaß gemacht“, strahlte Brinkums Trainer Sven Engelmann nach dem Auswärtssieg.

Den Gästen standen nur acht Feldspieler zur Verfügung, denn Carsten von der Heyde (privat verhindert), Tim Kieselhorst (Schichtdienst) und Maik Bhola (Mittelfußbruch) fehlten.

Keine von beiden Mannschaften erspielte sich in der ausgeglichenen ersten Halbzeit, in der es siebenmal unentschieden stand, Vorteile. Mitte der ersten Hälfte stand es 8:8. Kurz vor der Pause führten die Brinkumer durch einen von Christoph Schneider (9/4) verwandelten Siebenmeter mit 19:17 (29.), aber die Gastgeber glichen zur Pause zum 19:19 aus. TuRa Marienhafe handelte sich in den ersten 30 Minuten mehrere Zeitstrafen wegen Meckerns ein. Aus der Überzahl schlugen die Brinkumer mehrfach Kapital.

Auch nach dem Wechsel warf der Tabellenführer reichlich Kampfgeist in die Waagschale. Als Rückhalt erwies sich Torhüter Olaf Sawicki, der neben zwölf Bällen auch noch einen Strafwurf hielt. Gleich nach dem Wiederanpfiff setzten sich die Brinkumer nach Treffern von Florian Peters, Christoph Schneider (Strafwurf verwandelt) und Matthias Schneider auf 22:19 (32.) ab. Die Heimmannschaft hielt aber weiter mit dem Haupttorschützen Kai Gronewold (11/7) dagegen, egalisierte nicht zur beim 23:23 (37.), sondern schaffte letztmalig den Gleichstand beim 30:30 (50.). In der Endphase feuerten sich die Brinkumer weiter an. „Wir haben uns als Team hochgepowert“, unterstrich Sven Engelmann. Die Brüder Matthias und Christoph Schneider brachten die Gäste wieder auf die Siegerstraße – 32:30 (51.). Als Linkshänder Robert Gums (4) auf 36:32 (55.) erhöhte, war die Entscheidung gefallen. Mit seinem siebten Tor setzte Rückraumakteur Matthias Schneider den Schlusspunkt zum 38:33.

mbo

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