Verbandsligist fährt morgen zum nächsten Kellerduell nach Nordhorn

Brinkum hat Blut geleckt

Augen zu und rein in die Abwehr: Brinkums Mittelmann Patrick Albers soll das Spiel in die Hand nehmen.
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Augen zu und rein in die Abwehr: Brinkums Mittelmann Patrick Albers soll das Spiel in die Hand nehmen.

Brinkum - Der erste Saisonsieg über den SV Beckdorf II (32:21) hat den Verbandsliga-Handballern des FTSV Jahn Brinkum Mut gemacht für die kommenden Aufgaben. Auch Brinkums Trainer Sven Engelmann wirkte erleichtert: „Die Spieler haben Blut geleckt und gesehen, dass sie auch in der Verbandsliga Spiele gewinnen können. Jetzt müssen sie noch eine Schippe drauflegen.“

Morgen um 19.30 Uhr steigt das nächste Kellerduell, denn der Tabellenzwölfte (2:12 Punkte) stellt sich bei der HSG Nordhorn II (2:10 Zähler) vor. Der 49-Jährige sieht die Gastgeber in der Favoritenrolle: „Das wird ganz schwer, zumal in Nordhorn Backe erlaubt ist.“ Er weiß nicht, welche Akteure mit Doppelspielrecht ausgestattet sind. Auf alle Fälle gehört der 20-jährige Torhüter Fabian Kaleun aus dem Zweitliga-Kader zum Aufgebot. Er soll über starke Reflexe verfügen.

Personell müssen die Brinkumer Abstriche machen, denn neben Leistungsträger Daniel Schlichting (beruflich verhindert) fehlen auch Maik Bhola, Robert Gums und Torwart Christian Kelle. Dieses Quartett hatte zuletzt entscheidenden Anteil am Erfolg über den SV Beckdorf II. Dafür ist der zuletzt fehlende Kreisläufer Mike Owsianowski wieder dabei.

„Wir müssen sicher in der 6:0-Abwehr stehen und sehen, dass wir Gegenstöße laufen können. Wenn uns das gelingt, dann halte ich eine Überraschung für möglich“, sagt Engelmann, der gespannt ist, wie sich seine jungen Spieler nach einer zweistündigen Busfahrt präsentieren. Wichtig ist für ihn, dass alle von Beginn an hellwach sind.

mbo

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