Nach dem 4:9 bei Hattorf II folgt 0:9-Höchststrafe gegen Bledeln / „Die waren griffiger“

„So in der Verbandsliga nichts zu suchen“

Heiligenrodes Stefan Schulz (Bild) ging in der Verbandsliga gegen Hattorf II und Bledeln komplett leer aus.

Kreis-Diepholz - HEILIGENRODE (drö) · Rabenschwarzes Wochenende für Tischtennis-Verbandsligist TSV Heiligenrode. Erst zogen Spitzenspieler Dietmar Scherf und Co. beim MTV Hattorf II mit 4:9 den Kürzeren, und einen Tag später kam es für das Kreisteam noch dicker. An eigenen Tischen kassierte der TSV gegen den MTV Eintracht Bledeln die Höchststrafe und unterlag mit 0:9.

MTV Hattorf II - TSV Heiligenrode 9:4: „So haben wir in der Verbandsliga nichts zu suchen. Das war eindeutig zu wenig“, nahm TSV-Kapitän Christian Dörner nach der Partie kein Blatt vor den Mund. Dabei hatte es für die Gäste vielversprechend begonnen. Zwar patzte das Paradedoppel Scherf/Schulz überraschend gegen Bretschneider/Brink, doch Nieber/Dörner und Meyer/Brosowsky wetzten diese Scharte postwendend wieder aus. Erwartungsgemäß musste anschließend Stefan Schulz gegen MTV-Spitzenspieler Adrian Becovic passen, aber der Heiligenroder Konter ließ nicht lange auf sich warten. Trotz eines 0:2-Satzrückstandes triumphierte Dietmar Scherf noch mit 3:2 über Alexander Iskine. Nach einer Klatsche für Andre Meyer gelang Nieber ein ähnliches Kunststück, als er Materialspieler Axel Bach kurz vor der Ziellinie abfing. Heiligenrode führte mit 4:3 und hätte Hattorf nun den Todesstoß versetzen können. Da jedoch weder Dörner noch Jörn Brosowsky im Entscheidungssatz das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite hatten, kippte die Partie urplötzlich. Hattorf baute seine Führung auf 8:4 aus und nach der hauchdünnen Fünfsatzschlappe von Andre Meyer gegen Bach war das Heiligenroder Schicksal endgültig besiegelt.

TSV Heiligenrode - MTV Eintracht Bledeln 0:9: „Bledeln war viel griffiger als wir. Gegen so ein Team können wir nicht mithalten“, seufzte TSV-Mannschaftsführer Christian Dörner nach der deprimierenden Nullnummer. Etwas Pech war für die Gastgeber aber auch mit im Spiel. Fünfmal ging es in den Entscheidungssatz und fünfmal hatte Bledeln das besse-

▪ Badenstedt muss

▪ besiegt werden

re Ende für sich. Gerade Andre Meyer sowie Jörn Brosowsky hatten den Ehrenpunkt bereits auf dem Schläger, scheiterten aber hauchzart an David Tjaden und Thomas Westphal. So blieb’s beim bitteren 0:9, was Heiligenrode bereits mächtig unter Zugzwang setzt. Sollte das Kreisteam kommende Woche beim Schlusslicht aus Badenstedt nicht punkten, dann könne man laut Dörner „getrost für die Landesliga planen.“

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