Hegerfeld, Kosenkow, Storey, Burgardt, Costa verletzt, Neumann krank im Bett

Uzelac schlägt Alarm – Rehden gehen die Spieler aus

Abmarsch ins Rehdener Lazarett: Linksverteidiger Christian Hegerfeld kann erstmal nicht trainieren. ·
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Abmarsch ins Rehdener Lazarett: Linksverteidiger Christian Hegerfeld kann erstmal nicht trainieren. ·

Kreis-Diepholz - Von Arne FlüggeREHDEN · Es wird übersichtlich in dieser Woche auf dem Trainingsplatz von Fußball-Regionalligist BSV Rehden. Gleich sechs Spieler sind entweder verletzt oder krank und drohen für das Heimspiel am Sonntag (15.00) gegen Neumünster auszufallen. Klar, dass Trainer Predrag Uzelac Alarm schlägt. „So viele Ausfälle – das ist schon brutal. Wir müssen jetzt alle noch enger zusammenrücken und versuchen, das zu kompensieren.“

Doch das ist leichter gesagt als getan. Denn die angeschlagenen Kicker zählen fast alle zur Stammformation. Stürmer Paul Kosenkow zog sich im Training eine Zerrung im rechten Oberschenkel zu, Marcus Storey hat am Sonntag im Spiel in Havelse einen Schlag ins Gesicht bekommen. Die Folge: ein blaues Auge, Wackelzähne und eine blutige Lippe. „Ihm war nach dem Spiel schwindelig“, berichtet Uzelac. Da wird diese Woche Vorsicht geboten sein. Gestern meldete sich dann auch noch Stürmer Alexander Neumann krank ab. „Alex liegt mit Fieber im Bett. Irgendwie kommt in diesen Tagen alles zusammen“, seufzt der Trainer.

Doch damit nicht genug. Christian Hegerfeld war in Havelse umgeknickt, der rechte Knöchel schwoll sofort dick an. Gestern wurde der 23-Jährige untersucht. „Es ist zum Glück nichts gerissen, doch der Fuß ist immer noch richtig dick. Die nächsten Tage kann ich gar nichts machen“, meinte „Heger“, der bisher nicht ein Spiel verpasst hatte, nach der Rückkehr vom Arzt. Für das Spiel gegen Neumünster wird es eng, glaubt der Linksverteidiger: „Im Moment habe ich kein gutes Gefühl.“ Und gerade auf seiner Position ist der BSV Rehden dünn besetzt, zumal auch Alexander Burgardt als Alternative verletzt ist. „Christians Ausfall würde uns richtig treffen“, sagt Uzelac.

Der Letzte im Bunde ist Willian Costa, der die Partie in Havelse wegen einer Schulterverletzung verpasste. Der Brasilianer gehörte zuletzt allerdings nicht mehr zur Stammformation – und die Gerüchte verdichten sich, dass er den Club wegen Unzufriedenheit bereits wieder verlassen will. Costas Berater hat schon einen polnischen Verein für seinen Schützling ausfindig gemacht. Das Probetraining dort platzte jetzt aber wegen der Verletzung des Spielmachers.

Trainer Predrag Uzelac würde den hochveranlagten Mittelfeldmann, der jetzt schon seine zweite langwierigere Verletzung hat, gerne behalten, berichtet aber auch von atmosphärischen Störungen. „Er ist nicht zufrieden, und ich bin es auch nicht“, erklärte der 46-Jährige: „Da muss mehr kommen. Er kann deutlich mehr.“ Costa sei zwar ein ganz großes Talent, „ein super Fußballer mit toller Technik, doch man muss auch kämpfen können, und Fußball ist ein Mannschaftssport. Das muss er schnellstens begreifen. Ich habe ihm genug Zeit und Chancen gegeben“, meint Uzelac.

Gut möglich also, dass nach Osei Yaw Kwarteng der nächste Spieler geht, der erst im Sommer gekommen war. Rehdens Vereinsboss Friedrich Schilling sieht das aber ganz entspannt. Er hält bereits Ausschau nach Verstärkungen in der Winterpause.

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