Trainer bleibt in Rehden / Jetzt Kaderplanung

Uzelac bricht sein Schweigegelübde

Friedrich Schilling weiß: „Die nächste Saison wird schwerer.“ Deshalb will er mit Trainer Predrag Uzelac den Kader verbessern. ·
+
Friedrich Schilling weiß: „Die nächste Saison wird schwerer.“ Deshalb will er mit Trainer Predrag Uzelac den Kader verbessern. ·

Kreis-Diepholz - REHDEN · In zehn Tagen kann viel passieren. An Himmelfahrt, nach der 0:2-Niederlage des BSV Rehden beim VfL Wolfsburg II, wollte sich BSV-Coach Predrag Uzelac über seine Zukunft bei den Schwarz-Weißen kein Wort entlocken lassen.

Am Pfingstsamstag hingegen, nach dem 5:3-Sieg beim FC St. Pauli II samt Klassenerhalt, redete der 47-Jährige schon bei der ersten zarten Nachfrage Klartext: „Ja, ich bleibe. Wir sind uns schon seit Wochen einig, aber erst gestern haben wir es der Mannschaft gesagt.“ Den Hauptgrund für sein Ja-Wort lieferte der Ex-Profi gleich mit: „Friedrich wollte unbedingt, dass ich weitermache. Wir zwei arbeiten sehr gut und intensiv zusammen. Das funktioniert.“

Dieser Friedrich, Schilling mit Nachnamen, seines Zeichens Vorsitzender, Manager und Macher des BSV, bestätigte den Wunsch, widersprach jedoch hinsichtlich der längst erzielten Einigkeit: „Die Übereinkunft war da, Predrag hat seine Entscheidung aber immer mal wieder vertagt und nach der Niederlage in Wolfsburg die Gespräche darüber sogar eine Woche lang ganz ruhen lassen…“

Ein derartiges Schweigegelübde nagte natürlich am BSV-Boss, „aber wenn Predrag jetzt selbst gesagt hat, dass er bleibt, ist es ja gut“. Und was plant sein Co-Trainer? „Ich weiß noch nicht“, entgegnete Jacek Burkhardt, „wir haben noch nicht gesprochen.“ Das wiederum ging vor dem Kabinengang im Hamburger Stadion Hoheluft ganz schnell: „Klar bleibst Du“, stellte Schilling klar: „Wenn du willst, lebenslang!“ Vom treuen Polen, vor 16 Jahren als Spieler zum damaligen Bezirksligisten BSV Rehden gekommen, gab's keine Widerworte, so dass auch dieses Thema erledigt scheint.

Es wartet ja ohnehin noch genug Arbeit – in Form von Verlängerungen mit den Spielern und Neuverpflichtungen: „Wir wollen den Kader größtenteils zusammen behalten, müssen aber auf der einen oder anderen Position was machen“, verdeutlicht Schilling: „Denn die zweite Regionalliga-Saison wird für uns schwerer als diese erste.“ Recht gab ihm Uzelac: „Das ist für einen Aufsteiger im zweiten Jahr immer so.“

Der Vorteil liegt hingegen darin, „dass wechselwillige Spieler aus anderen Vereinen uns jetzt kennen“, stellt Schilling klar: „Und wir werden genau hinsehen, was sich zum Beispiel bei Werder II tut.“ Oder beim jetzt insolventen FC Oberneuland, zu dem der BSV morgen Abend für das dann bedeutungslose, weil nicht mehr gewertete Punktspiel antritt: „Dort gibt es auch starke Spieler“, erinnert Uzelac: „Aber man muss immer bedenken, dass wir nicht mit Geld locken, sondern Arbeitsplätze anbieten. Da wechseln manche schon mal gern zu anderen Konkurrenten.“ · ck

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Fotostrecke: Werder gegen Gladbach ohne Tore, aber mit Leidenschaft

Fotostrecke: Werder gegen Gladbach ohne Tore, aber mit Leidenschaft

Leipzig verpasst Platz zwei - Nächste Schalke-Pleite

Leipzig verpasst Platz zwei - Nächste Schalke-Pleite

Überraschend: Diese fünf Berufe machen krank

Überraschend: Diese fünf Berufe machen krank

Bootsurlaub auf der Mecklenburgischen Seenplatte

Bootsurlaub auf der Mecklenburgischen Seenplatte

Meistgelesene Artikel

Helmerking macht´s erneut

Helmerking macht´s erneut

„Alle haben sich riesig gefreut“

„Alle haben sich riesig gefreut“

Punktspiele erlaubt: Die ersten Tennisbälle fliegen ab Juni

Punktspiele erlaubt: Die ersten Tennisbälle fliegen ab Juni

Fußballfrei – und plötzlich zwickt der Rücken

Fußballfrei – und plötzlich zwickt der Rücken

Kommentare