Uphusens Mustafa Azadzoy will Profi werden

„Turniersieg gegen eine Kiste Cola“

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M. Azadzoy

Ristedt - Uphusens Offensivmann Mustafa Azadzoy gehört momentan beim Ristedter „Württemberg-Cup“ zu den auffälligsten Spielern des Turniers. Der 22-Jährige spielt seit August 2013 beim Fußball-Oberligisten, gehört zudem aber auch der afghanischen Nationalmannschaft an, mit der er 2013 Südasienmeister wurde und im Finale gegen Indien (2:0) das 1:0 erzielte. Im Interview verrät der Fachhochschul-Student, der seit 1993 in Deutschland lebt, was er sich fürs Finale wünscht.

Sie scheinen beim TBU unterfordert. Gab es bisher keine Anfragen aus der Regionalliga oder 3. Liga?

Mustafa Azadzoy: Doch. Aus der Regionalliga haben sich Cloppenburg und Aschaffenburg bei mir gemeldet. Ich habe jedoch das Problem, dass ich bei Länderspiel-Abstellungen oft und lange weg bin. Sollte jedoch ein Drittligist anfragen, würde ich sofort wechseln. Der Traum vom Profi besteht noch.

Mit Afghanistan haben Sie schon mal vor 50000 Zuschauern gespielt. Wie schwer fällt da die Umstellung auf das „platte Land“?

Azadzoy: Das ist schon der Hammer. In Afghanistan bin ich ein Star, von dem man Autogramme und Selfies will – in Uphusen bin ich ein Zwerg, was das Interesse anbelangt.

In Ristedt spielen Sie vorn. Ihr Trainer Dennis Offermann sieht Sie eigentlich als Zehner. Was sagen Sie?

Azadzoy: Meine Lieblingsposition ist klar im Mittelfeld.

Wie verstehen Sie sich mit dem gerade aus Brinkum zurückgekehrten Torjäger Saimir Dikollari?

Azadzoy: Ich verstehe mich mit Saimir auch außerhalb des Platzes sehr gut. Ich denke, dass wir beide in der Kabine die Witzigsten und immer für einen Spaß zu haben sind.

Am Freitag, dem Finaltag in Ristedt, werden Sie 23 Jahre alt. Geben Sie dem Team bei einem Pokalsieg einen aus oder muss die Mannschaft Sie einladen?

Azadzoy: Für das Team ist vielleicht ’ne Kiste Cola drin. Die Jungs sollen mir dann im Gegenzug den Turniersieg schenken.

töb

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