„Unsere Abwehr stand bombig“

HSG Barnstorf/Diepholz II glückt beim 34:25-Erfolg über TV Neerstedt Revanche

Treffsicher aus der zweiten Reihe: Barnstorfs Rückraumakteur Matthias Andreßen (r.) warf neun Tore, überwand in dieser Szene den Block von Neerstedts Malte Kasper.

Diepholz - Jubel bei den Verbandsliga-Handballern der HSG Barnstorf/Diepholz II: Sie bezwangen am Samstag in der Diepholzer Mühlenkamphalle den Oberliga-Absteiger TV Neerstedt mit 34:25 (17:7) und revanchierten sich für die 12:33-Packung aus dem Hinspiel. „Das war eine Top-Leistung meiner Spieler, sie wollten unbedingt die Revanche. Alle waren sehr motiviert“, strahlte Barnstorfs Trainer Raul-Lucian Ferent. In guter Verfassung präsentierten sich Torwart Manuel Pauli, der einige Bälle parierte, sowie der zweikampfstarke Finn Richter (9/4) und Rückraumakteur Matthias Andreßen (9).

Auch HSG-Kapitän „Matze“ Andreßen freute sich über den siebten Heimsieg: „Wir sind gut ins Spiel reingekommen, unsere Abwehr stand bombig. Wir haben über den Kampf das Spiel schon in der ersten Halbzeit gewonnen.“

Die Gastgeber erwischten einen Blitzstart, führten nach Toren von Richter, Nils Mosel, Andreßen und Malte Helmerking mit 4:0 (6.). Zwischenzeitlich wehrte Pauli einen Siebenmeter von Mario Reiser (7) ab. Die Neerstedter waren doppelt geschockt, denn sie lagen nicht nur schnell zurück, sondern verloren auch noch Regisseur Andrej Kunz mit einem Cut am Ohr nach einem Schlag von Helmerking. Die Barnstorfer, die ohne Leistungsträger Jan-Eric Rechtern (Bindehautentzündung) antraten, packten weiter aggressiv in der Deckung zu und nutzten ihre Chancen eiskalt. In einer guten Phase zogen sie nach Treffern von Linkshänder Andreßen (4), Richter (Strafwurf verwandelt) und Helmerking von 7:3 (13.) auf 13:3 (21.) davon. An diesem Zehn-Tore-Vorsprung änderte sich bis zur Pause nichts - 17:7.

Nach dem Wechsel steigerten sich die Neerstedter, allen voran Linksaußen Florian Honschopp (10/2), der mehrere Gegenstöße erfolgreich abschloss. Er verkürzte in Überzahl auf 17:24 (41.). Eng wurde es für den Tabellensechsten aber nicht mehr. Richter setzte sich mehrfach in Eins-gegen-Eins-Situationen durch, traf zum 28:20 (47.). Helmerking und erneut Richter mit vollstrecktem Siebenmeter legten zum 30:20 (50.) nach. In der Endphase sah Barnstorfs Dennis Wulf beim Stand von 31:23 nach einem Schlag an die Nase von Julian Hoffmann von den Schiris Marco Steffens/Alexander Warnke die Rote Karte (56.). Den Schlusspunkt zum 34:25-Sieg setzte Sascha Recht.

Neerstedts Trainer Björn Wolken nannte einen entscheidenden Grund für die Niederlage: „In der Abwehr hat die Konsequenz gefehlt.“ Er wusste, dass „der Gegner aufgrund des Hinspiels motiviert war“. In einem Punkt war er sich sicher: „Läuferisch sind wir besser aufgestellt.“ Das reichte aber gegen die abgezockten HSG-Routiniers nicht. 

mbo

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