Hoyaer Trainer will dadurch die Trainingsintensität des Bezirksliga-Aufsteigers steigern

Ungewöhnlich: Meyer streicht Tests

Kreis-Diepholz - HOYA (ees) · „Der Begriff Abenteuer trifft es“, sagt Jens Meyer, wenn er von der bevorstehenden Saison in der Fußball-Bezirksliga Hannover spricht.

Denn der Trainer des Aufsteigers SG Hoya weiß genau, wie schwierig die Umstellung für seine Spieler nach dem Aufstieg als Zweiter der Relegation für seine jungen Kicker wird. „Das ging extrem schnell, es könnte ein Problem werden, wenn die Spieler nicht von Anfang an realisieren, was sie da geschafft haben“, so Meyer.

Während es in der Vergangenheit für Hoya darum ging, das Ziel Kreisliga wieder zu erreichen, hat die SG nun innerhalb von drei Jahren den Durchmarsch von der Kreisklasse in den Bezirk realisiert, „nebenbei“ in dieser Zeit auch den Kreispokal

▪ Klassenerhalt

▪ das große Ziel

gewonnnen. Hier lauert eine der Gefahren, denn auch Jens Meyer weiß, dass die Zeit der massenhaften Siege wohl vorbei sein wird. „Alles andere als der Klassenerhalt wäre unrealistisch“, sagt Meyer, der von seinen Spieler nun auch körperlich eine hohe Substanz verlangt.

Der Coach macht es zur Charakterfrage, dass niemand sich die Erfolge der Vergangenheit zu Kopf steigen lässt. Wohl wissend, dass Aussetzer im Disziplin- und Taktikbereich im Bezirk bestraft werden. Entsprechend akribisch geht Meyer in seiner Vorbereitung zu Werke. Testspiele wurden ausgeklammert, der erste Auftritt des Aufsteigers steigt am 1. August im Pokal gegen den ASC Nienburg. „Das ist quasi unser einziges Testspiel“, schmunzelt Meyer.

Durch den Verzicht auf Tests will der Hoyaer Coach die Trainingsintensität in seinem großen Kader hochhalten und alle Spieler beschäftigen, um so die Fitness für die Bezirksliga anzutrainieren.

Spielerisch muss er sich wenig Sorgen machen, denn der eingespielte Aufstiegskader blieb zusammen und wurde durch vier Neuzugänge verstärkt. Während die A-Jugendlichen Jan Bernd Boyer und Laurenz Wingelmann genau wie Rückkehrer Dervish Gören das Mittelfeld verstärken sollen, ist mit Dietrich von Behr ein alter Hoyaer in den Abwehrbereich zurückgekehrt. Doch auch von seinen Neuzugängen fordert der Trainer: „Jetzt gilt es, sich zu quälen, Talent alleine reicht nicht.“

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