Sulingens Trainer Maarten Schops mahnt vor morgigem Spiel in Pattensen

Der unbequeme Gegner

Auch Winter-Neuzugang Atsuhi Waki (links, hier mit Pierre Neuse) findet sich beim TuS Sulingen immer besser zurecht. Gut möglich, dass der japanische Stürmer morgen im Spiel beim TSV Pattensen zu seinem dritten Einsatz kommt. J Foto: Flügge

Sulingen - Immerhin eines Drucks haben sich die Fußballer des TuS Sulingen entledigt: Ihre Serie von zuletzt elf Landesliga-Spielen ohne Niederlage riss am Sonntag durch das 2:4 gegen den Heesseler SV. „Jetzt sind wir am Freitag nicht mehr der große Favorit – und das kann vielleicht auch mal ganz gut sein“, meint TuS-Trainer Maarten Schops vor dem morgigen Auswärtsspiel ab 19.30 Uhr beim TSV Pattensen. Am Erfolgsdruck des Tabellendritten hat sich hingegen nichts geändert, denn den bauen sich Schops’ ehrgeizige Männer Woche für Woche selbst auf.

„Sie wollen immer erfolgreich sein und dafür immer an ihre Grenzen gehen“, unterstreicht der TuS-Coach. Grenzen, die Pattensen dem TuS in der Vergangenheit schon aufgezeigt hat: „Das ist eine eingespielte Mannschaft, gegen die wir es schon immer schwer hatten“, erinnert sich der 39-Jährige: „Dort gibt es nicht den einzelnen, herausragenden Torjäger. Sie arbeiten gut im Kollektiv, und es wird nicht einfach für uns, sie zu bespielen.“ Umso besser für Schops, dass er für diese Aufgabe beim Tabellensiebten auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann: Alle Akteure sind fit, und die Niederlage ist aufgearbeitet – „so, wie wir das auch nach Siegen oder Unentschieden tun“.

Und Schops hatte am Sonntag auch nicht nur Schlechtes gesehen: „Unser Verhalten mit dem Ball war zum Beispiel sehr ansehnlich“, urteilt der Belgier: „Immerhin haben wir ja auch zwei Tore geschossen und hatten weitere Möglichkeiten.“ Allerdings moniert er, dass „in gewissen Bereichen die taktische Disziplin gefehlt hat, die für eine Top-Leistung nötig ist“.

Dies soll sich morgen ändern. Dass die Niederlage gegen Heessel die Mannschaft zurückgeworfen hat, glaubt Schops nicht: „Im Umfeld herrschte zwar eine gewisse Euphorie, aber wir selbst haben uns davon nicht anstecken lassen“, stellt der TuS-Coach klar: „Rückschläge wird es immer mal wieder geben. Unser Weg geht weiter.“

Auch der von Atsushi Waki. Der Stürmer war am Sonntag nach zuvor zwei Einwechselungen erstmals seit seiner Verpflichtung Anfang Februar nicht zum Einsatz gekommen, doch sein Trainer ist sich sicher: „Von ihm werden wir noch viel sehen.“ Das größte Problem des Japaners sei derzeit noch die Sprache, „aber er ist sehr gewissenhaft dabei, sie zu lernen. Bis dahin ist es manchmal schwierig, mit ihm taktische Dinge zu besprechen. Insgesamt sind wir jedoch schon sehr zufrieden mit ihm. Er ist ein guter Junge.“

Vielleicht kommt der 24-Jährige morgen in Pattensen schon zu seinem dritten Spiel im TuS-Trikot. - ck

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