Hitze einziges Manko

Uffenbrink mag es rockig: Rang zwei beim Drebber-Marathon

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Doppelter Grund zur Freude: Ralf Uffenbrink (l.) landete beim Marathon, Sohn Nils auf der 4,7-km-Strecke auf Platz zwei.

Drebber - Von Nicolas Tréboute. Ausgelassene Stimmung am Straßenrand, Sonnenschein und eine klare Steigerung der Teilnehmerzahl: Der 20. Drebber-Marathon sorgte am Samstag für Spaß und gute Laune. Nur die drückende Hitze machte allen Athleten sichtbar zu schaffen.

Henning Kreutzfeldt (ATS Buntentor) kam damit am besten zurecht und entschied die 42,195 Kilometer-Strecke in einer Zeit von 3:16:52 Stunden am Ende deutlich für sich.

Ralf Uffenbrink vom TuS Wagenfeld konnte mit dem Tempo des verdienten Siegers zwar nicht mithalten, war aber vor allem dank der äußeren Bedingungen mit seinem zweiten Platz in der Königsdisziplin mehr als zufrieden. „Ich habe vor kurzem beim Rennsteiglauf mitgemacht. Obwohl ich dort einige Höhenmeter zurücklegen musste, war es gefühlt heute deutlich härter“, sagte Uffenbrink wenige Minuten nach Ende des Rennens, das er in 3:32:53 Stunden abschloss.

„Die Zeit ist mir heute aber egal. Ich musste ab der Hälfte des Rennens das Tempo reduzieren und habe nur darauf geschaut, meinen zweiten Platz abzusichern.“ Spaß hatte der Wagenfelder Läufer trotzdem, was vor allem an Drebbers Dorfbewohnern lag. Diese ließen entlang der Strecke ihrer Kreativität bei der Unterstützung der Teilnehmer freien Lauf – unter anderem durch musikalische Beschallung. „Mir hat vor allem die Hardrock-Ecke mit ACDC und Rammstein gefallen“, gestand Uffenbrink. Doch auch mit dekorierten Straßen und zusätzlichen Getränkestationen erwiesen sich die Drebberaner als gute Gastgeber.

Bis auf die Marathonläufer gingen alle anderen Athleten gemeinsam an den Start.

Das Organisationsteam des TSV Drebber um Elke und Heinfried Maschmeyer zog ein positives Fazit der Jubiläumsveranstaltung. Immerhin gingen 681 Läufer an den Start (Vorjahr: 610). „Es ist wirklich alles super gelaufen. Vor allem die Teilnehmerzahl von 430 Kindern in den Schüler- und Kindergarten-Läufen ist in einem Ort, in dem keine 100 Kinder zur Schule gehen, ein großer Erfolg“, freute sich Heinfried Maschmeyer.

Im Halbmarathon gingen im Vergleich zum Vorjahr fast doppelt so viele Athleten (37 statt 19) an den Start. Auch hier kam aber keine große Spannung auf. Stefan Fangmann vom TK Hannover siegte in 1:21:51 Std. vor Julian Franke von der SG Diepholz (1:31:47). „Ich bin den Umständen entsprechend mit meiner Zeit zufrieden. Mehr war heute einfach nicht möglich“, kommentierte Franke sein Abschneiden.

Weiter hinten in der Gesamtwertung (Rang fünf), dafür aber stimmungsmäßig auf Platz eins: Sasa Krec. Der „Red Lions“-Läufer sorgte schon auf der Strecke für gute Laune und genoss den Lauf sichtlich. Seit seinem ersten Halbmarathon 2009 hat der Diepholzer 25 Kilo abgenommen. Krec freute sich neben neuer persönlicher Bestzeit (1:41:17) über die Unterstützung vom Streckenrand: „Das Tolle in Drebber ist, dass man beim Halbmarathon insgesamt neunmal am Zieleinlauf vorbeikommt, wo mich meine ganze Familie anfeuern konnte.“

In der Wertung über 9,4 km stand Andreas Bröring ganz oben auf dem Treppchen. Mit einer Zeit von 34:08 Minuten siegte der Läufer von Team Ultra Sports vor Lars Ulbrich aus Vechta (37:03) und Björn Hunte aus Diepholz (42:36).

Über 4,7 Kilometer siegte Marc Krensellack (ATS Buntentor) mit 17:14 Minuten. Im Schlussspurt um den zweiten Platz hatte Nils Uffenbrink (TuS Wagenfeld) mit 19:29 Minuten vier Sekunden die Nase vor Jakob Schranz aus Lemförde.

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